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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Originaltitel: Was tun nach dem Abi? Die schulische Vorbereitung auf die Studien- und Berufswahl aus der Sicht von GymnasiastInnen in der Sekundarstufe II
Paralleltitel: School is over - what to do? How school prepares for the transition from school to apprenticeship or university as perceived by 11th graders
Autor:
Originalveröffentlichung: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung 1 (2006) 4, S. 533-549
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Schule; Schüler; Schülerin; Unterricht; Berufsbildung; Ausbildungswahl; Berufsorientierung; Berufswahl; Praktikum; Studienwahl; Problem; Abiturient; Jugendlicher; Deutschland; Thüringen
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung; Schulpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 1862-5002
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Die Schule hat den ausdrücklichen Auftrag Jugendliche im Prozess der Berufswahl zu unterstützen. Geeignete schulische Maßnahmen sollen Jugendlichen ermöglichen, gut überlegte Entscheidungen für ein Studium oder eine Ausbildung zu treffen. Die vorliegende Fragebogenstudie mit 264 Schülerinnen und Schülern der elften Jahrgangsstufe zweier Thüringer Gymnasien untersuchte, welche nachschulischen Pläne vorherrschen, wie aktiv sich die Jugendlichen mit studien- und berufswahlrelevanten Fragen auseinander setzen, welche schulischen Aktivitäten Jugendliche in diesem Prozess erleben und wie sie diese bewerten. Es zeigte sich, dass die befragten Jugendlichen recht heterogen in Bezug auf ihre nachschulischen Pläne ist (nur ca. 50% streben ein Studium an), sich die Mehrzahl der Jugendlichen aktiv mit ihren nachschulischen Plänen auseinander setzt und vor allem Jugendliche mit der Absicht nach dem Abitur eine Berufsausbildung zu beginnen, die schulischen Maßnahmen positiv einschätzen. Jugendliche mit Studienwunsch werden dagegen noch wenig einschlägig in ihrem Orientierungsprozess unterstützt. Insgesamt herrschen Maßnahmen mit Informationscharakter vor. Eine das berufliche Selbstkonzept förderliche Vor- und Nachbereitung von Maßnahmen wird in der Schule selten geleistet.(DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): School has the official task to support adolescents in their career development. It should provide appropriate means to allow well considered career related decisions. The present questionnaire study with 264 students from eleventh grade of two Gymnasiums in Thuringia addressed career plans, career exploration as well as career preparation activities in school and their evaluation. Results showed that only fifty percent of the adolescents intended to study after school, that the majority of the adolescents were actively engaged in career exploration and that particularly those adolescents who wanted to start an apprenticeship after school evaluated career preparation in school positively. Adolescents who intend to study get less support from school. Most school activities in the context of career preparation are based on information supply. Means which stimulate the development of a career related self-concept are rare among school based career preparation activities. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung Jahr: 2006
Statistik: Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 05.11.2009
Empfohlene Zitierung: Kracke, Bärbel: Was tun nach dem Abi? Die schulische Vorbereitung auf die Studien- und Berufswahl aus der Sicht von GymnasiastInnen in der Sekundarstufe II - In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung 1 (2006) 4, S. 533-549 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-10034