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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelSozialökologie, Arbeitslosigkeit und Aufwachsen. Die Bedeutung sozialräumlicher Kontexte für den Bildungserfolg von Kindern in ausgewählten Stadtteilen Dresdens
ParalleltitelSocial ecology, unemployment and growing up. The impact of socioecologic contextual factors on educational mobility of children in selected urban quarters of Dresden
Autor
OriginalveröffentlichungDiskurs Kindheits- und Jugendforschung 2 (2007) 1, S. 39-51
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Bildung; Sozialökologischer Faktor; Sozialraum; Entscheidung; Bildungsverlauf; Eltern; Kind; Schulkind; Schüler; Stadtteil; Großstadt; Nachbarschaft; Sozialstruktur; Humankapital; Sozio-Ökologie; Arbeitslosigkeit; Analyse; Auswirkung; Entwicklung; Netzwerk; Deutschland; Deutschland-Westliche Länder; Sachsen
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Bildungssoziologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1862-5002
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Ziel dieses Beitrages ist es, zu untersuchen, welchen Einfluss sozialökologische Kontextfaktoren einer Familie bei Arbeitslosigkeit auf die intergenerative Transmission von Human-kapital ausüben. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei die Frage, ob sozialräumliche Kontexte, wie z.B. sozialstrukturelle Merkmale verschiedener Stadtteile, soziale Netzwerke oder auch Nachbarschaften, im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit einen wesentlichen Erklärungsbeitrag für die Varianz der elterlichen Bildungsentscheidungen leisten. Für die empirische Analyse werden Daten einer postalischen Befragung von Dresdner Haushalten verwendet, welche im Herbst 1999 durchgeführt wurde. Die Befunde zeigen, dass der Einfluss sozialökologischer Kontextfaktoren auf die intergenerative Weitergabe von Humankapital nicht überschätzt werden sollte. Elterliche Arbeitslosigkeit erweist sich - in Verbindung mit niedrigem Sozialstatus - mehr denn je als indirekter Stressor für die schulische Entwicklung der Kinder. Günstige soziale Umweltfaktoren werden relativ irrelevant, wenn Arbeitslosigkeit in der Familie auftritt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The purpose of this paper is to investigate the extent to which the family's socioecologic contextual factors and parental unemployment influence the children's opportunities for participation in higher education. We are primarily interested in the question whether socioecological environment such as residential environment and neighborhoods in combination with unemployment make an important contribution to the variance of the educational opportunities of children. For the empirical investigation, we use data from a postal survey of households conducted in autumn 1999 in Dresden Saxony. The results show that the influence of socioecologic contextual factors should not be overestimated. Socioecologic contextual factors loose their influence for the educational opportunities of children as soon as unemployment occurs in the family.(DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftDiskurs Kindheits- und Jugendforschung Jahr: 2007
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am05.11.2009
Empfohlene ZitierungHeintze, Isolde: Sozialökologie, Arbeitslosigkeit und Aufwachsen. Die Bedeutung sozialräumlicher Kontexte für den Bildungserfolg von Kindern in ausgewählten Stadtteilen Dresdens - In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung 2 (2007) 1, S. 39-51 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-10084
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