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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelHerkunftseffekte und Gerechtigkeitserleben beim Übergang von der Primarschule in die Sekundarstufe I
ParalleltitelEffects of social origin and the justice perception during the transition from primary school to secondary school
Autoren ; ;
OriginalveröffentlichungSchweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 35 (2013) 3, S. 425-446
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Übergang Primarstufe - Sekundarstufe I; Schulwahl; Schulübergang; Einflussfaktor; Soziale Herkunft; Soziale Ungleichheit; Gerechtigkeit; Schüler; Leistungsmessung; Chancengleichheit; Umfrage; Empirische Untersuchung; Deutschsprachige Schweiz; Schweiz
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Bildungssoziologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0252-9955; 1424-3946
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Im deutschsprachigen Teil des Kantons Freiburg/CH kommt ein multikriteriales Übertrittsverfahren beim Übergang von der Primarschule in die Sekundarstufe I zum Einsatz. Nebst Schulnoten, den Einschätzungen der kognitiven Fähigkeiten durch die Lehrpersonen sowie der Zuweisungsempfehlung der Lehrpersonen und der Eltern wird zusätzlich eine Vergleichsprüfung in Deutsch und Mathematik durchgeführt. In zwei Vollerhebungen wurden die Lernenden, deren Eltern sowie die Lehrpersonen der Übertrittsjahrgänge 2009 und 2010 ausführlich befragt. Die Daten erlaubten eine empirische Trennung der primären von sekundären Herkunftseffekten und charakterisieren somit den übertrittsrelevanten Einfluss sozialer Disparitäten. Auch unter Kontrolle der Leistung, der Noten und der Zuweisungsempfehlungen der Eltern und der Lehrpersonen blieben die Einflüsse der Herkunft bestehen. Die sekundären Herkunftseffekte spiegelten sich nicht in der Gerechtigkeitswahrnehmung der Eltern mit tieferem sozioökonomischem Hintergrund wider. Es handelte sich tendenziell um Eltern aus höheren Sozialschichten, die Ungerechtigkeiten beim Übergang wahrnahmen. Generell kann die von den Eltern wahrgenommene Gerechtigkeit des Deutschfreiburger Übertrittsverfahrens vor allem durch lehrpersonbezogene Variablen erklärt werden. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):In the German-speaking part of the canton Freiburg/CH 6th grade students transition into a tracked middle school. Students are allocated to ability tracks by a process that takes into account school marks, the appraisals of cognitive abilities, the allocation recommendation of the teacher and the parents, and a standardized test in German and Math. The data from 1685 students of the cohorts of 2009 and 2010 allowed the empirical separation of primary and secondary social origin effects in the context of the transition decisions. Even if the allocation recommendations of the parents and the teachers were used as control variables the effects of social origin persisted. The secondary social origin effects were not reflected in the perceived educational justice of the affected parents with lower socio-economic background. However, parents who perceived educational injustice tended to come from a higher socio-economic background. The parental perceived justice of the transition system is mainly influenced by perceived teacher justice, however to a smaller extent origin dependent criteria were also relevant. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftSchweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften Jahr: 2013
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am02.03.2015
Empfohlene ZitierungBiewer, Caroline; Wandeler, Christian; Baeriswyl, Franz: Herkunftseffekte und Gerechtigkeitserleben beim Übergang von der Primarschule in die Sekundarstufe I - In: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 35 (2013) 3, S. 425-446 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-103021
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