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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Originaltitel: Vom Körper-Haben zum Leib-Sein. Am Beispiel des Kontakttanzes
Paralleltitel: From having a body to being a body. The example of contact dance
Autor:
Originalveröffentlichung: Magazin Erwachsenenbildung.at (2015) 24, 9 S.
Dokument:
Lizenz des Dokumentes: Lizenz-Logo 
Schlagwörter (Deutsch): Tanz; Leiblichkeit; Behinderter; Inklusion; Körpererfahrung; Körpersprache; Körperbehinderter; Körperlichkeit; Menschlicher Körper
Pädagogische Teildisziplin: Behindertenpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 1993-6818
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Die Thematik der erlebten Leiblichkeit wird in der Konfrontation von Menschen mit Behinderung mit ihrem Körper im Rahmen medizinischer und physiotherapeutischer Maßnahmen, in der Sonder- und Heilpädagogik etc. nur unzureichend berücksichtigt und behandelt. Meist wird ihr Körper zum Objekt gemacht und damit das „Subjekthafte menschlicher Leiblichkeit“ hintangestellt. Körper-Haben oder Leib-Sein ist eine bekannte Gegenüberstellung der philosophischen Anthropologie, Phänomenologie und anderer Wissenschaftsgebiete. Der Begriff des Leibes meint dabei das Lebendige, Gelebte und Gespürte. Der Terminus des Körpers hingegen bezeichnet primär den materiellen Gegenstand, die Materie des Körpers, wie sie etwa in der Anatomie und Physiologie oder auch bei medizinischen Interventionen und der Physiotherapie abgehandelt wird. In diesem Beitrag geht es darauf aufbauend um die Ergründung des Verhältnisses von Menschen mit Behinderung zu ihrem Körper-Haben und Leib-Sein im Kontakttanz. Es wird anhand von Literatur sowie Interviewausschnitten der Frage nachgegangen, wie sie dieses Verhältnis erleben. Gibt es einen Perspektivenwechsel von Körper-Haben zu Leib-Sein durch den Kontakttanz? Und: Wie kommt es im Sinne queer-feministischer Theorieansätze zu diesem Erleben? (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): The topic of experienced corporeality has been inadequately treated when people with disabilities are confronted with their bodies as part of medical and physiotherapeutic interventions and in special education and therapeutic education. Usually their body is objectified and thus the “subjectivity of human corporeality” is neglected. Having a body or being a body is a well known contrasting pair from philosophical anthropology, phenomenology and other scientific fields. The concept of “being a body” („Leib-Sein” in German) signifies the living, lived and felt. The term “having a body” („Körper-Haben” in German), however, primarily refers to the material object, the matter making up the body which is dealt with in anatomy and physiology or in medical interventions and physiotherapy. This article is concerned with exploring the relationship of people with disabilities to their sense of having a body and being a body in contact dance. Making use of literature and excerpts from interviews, it questions how people experience this relationship. Does contact dance allow a change in perspective from having a body to being a body? And: how is this experienced through the lens of queer-feminist theory? (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Magazin Erwachsenenbildung.at Jahr: 2015
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 14.04.2015
Empfohlene Zitierung: Magdlener, Elisabeth: Vom Körper-Haben zum Leib-Sein. Am Beispiel des Kontakttanzes - In: Magazin Erwachsenenbildung.at (2015) 24, 9 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-103673