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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelKurswahlen in der Gymnasialen Oberstufe. Fächerspektrum und Kurswahlmotive
ParalleltitelThe choice of advanced level courses in the upper secondary school
Autoren ;
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 42 (1996) 4, S. 497-518
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Befragung; Empirische Untersuchung; Vergleich; Gymnasiale Oberstufe; Oberstufenreform; Interesse; Lernen; Motivation; Lehrplan; Kurssystem; Unterricht; Fächerkanon; Leistungskurs; Föderalismus; Wahlfach; Hochschulreife; Studierfähigkeit; Baden-Württemberg; Deutschland
TeildisziplinSchulpädagogik
Bildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):In der Diskussion zur Struktur der Gymnasialen Oberstufe wird von Kritikern immer wieder angeführt, das Kurssystem a) begünstige eine inhaltliche Spezialisierung und Individualisierung des Lehrplans, die eine allgemeine Grundbildung als Voraussetzung für Hochschulreife und Studierfähigkeit gefährde, b) garantiere nicht die Kontinuität und Sequentialität von Lernprozessen und c) fördere statt interesse- und neigungsorientierten Fachwahlen vor allem das als illegitim angesehene Wahlmotiv der Punkteoptimierung. Anhand von Kurswahlstatistiken der Bundesländer wird im [...] Beitrag untersucht, inwieweit sich die angeführten Argumente der Kritiker empirisch belegen lassen. Es zeigt sich, daß trotz individueller Wahlmöglichkeiten die Beibehaltung eines gemeinsamen Fächerkanons, auch über Ländergrenzen hinweg, gewährleistet werden konnte, der zugleich die Kontinuität von Lernprozessen sichert. Ferner weisen Ergebnisse einer repräsentativen Befragung darauf hin, daß die noch vorhandenen Wahlmöglichkeiten vor allem zu interesse- und fähigkeitsgeleiteten Schwerpunktsetzungen genutzt werden. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Individualization of the curriculum by choice of advanced level courses in two or three subjects is a central feature of the reform of academic upper secondary schools. Opponents of the reform have argued that it jeopardizes the broad core curriculum indispensable for higher education, that it furthermore endangers the continuity of learning processes, and favours avoidance of effort by the choice of easy subjects. The authors empirically test the validity of these criticisms on the basis of two sets of data: statistics of course choices collected by ministries of education and a survey among students of academic upper secondary schools. The study shows that there is little empirical evidence for the validity of these critical arguments. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 1996
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am14.08.2015
Empfohlene ZitierungRoeder, Peter M.; Gruehn, Sabine: Kurswahlen in der Gymnasialen Oberstufe. Fächerspektrum und Kurswahlmotive - In: Zeitschrift für Pädagogik 42 (1996) 4, S. 497-518 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-107565
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