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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Originaltitel: Die Schweiz und ihr Bildungswesen. Von Babylonia zu MultiKulti
Paralleltitel: Switzerland and its educational system. From Babylon to multiculturalism
Autor:
Originalveröffentlichung: Zeitschrift für Pädagogik 40 (1994) 1, S. 127-145
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Pädagogik; Bildungssystem; Bildungspolitik; Interkulturelle Bildung; Multikulturelle Gesellschaft; Sprache; Migration; Theorie; Minderheit; Multikulturalität; Schweiz
Pädagogische Teildisziplin: Vergleichende Erziehungswissenschaft; Bildungssoziologie
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0044-3247
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Das gegenwärtige Verständnis von multikultureller und viersprachiger Schweiz wird hier in seinen Paradoxien beleuchtet. Ein Perspektivenwechsel vom Assimilations- über das Ethnizitäts- zum Diversitätsparadigma in der Migrationsforschung wird am Beispiel dieser schweizerischen Problematik nachgezeichnet. Der Perspektivenwechsel ist auch in der theoretischen Diskussion über „interkulturelle Pädagogik" in vollem Gang, wie eine Reihe von Konzepterweiterungen in bezug auf Ziele, thematische Schwerpunkte, Klientel, in der Schweiz und den sie umgebenden Ländern zeigt. Doch die Umsetzung in bildungspolitische und pädagogische Strategien wird nach wie vor durch ideologische und materielle Hindernisse erschwert. Von dem Diversitätsparadigma und von einem erweiterten Begriff sprachlich-kultureller Minderheit ausgehend, und indem zwei von der „interkulturellen Pädagogik" suspendierte Grundsatzfragen (die Chancengerechtigkeit und die ethnische Entscheidung) in das Zentrum gerückt werden, skizziert die Verfasserin Optionen für eine Bildung in der sprachlich-kulturell pluralen, in Europa eingebetteten Schweiz. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): The autor considers the paradoxies of the prescnt concept of a multicultural and tetralingual Switzerland. The change of perspective in research on migration from the paradigma of assimilation via that of ethnicity to thai of diversity is described on the basis of the Swiss issues. As is shown by a series of conceptual extensions with regard to objeetives, thematic priorities, and clientele, in both Switzerland and the surrounding countries, this change of perspective is also well under way in the theoretical debate on "intercultural pedagogics". However, the translation into pedagogical strategies as well as strategies of educational policy is still impeded by ideological and material obstacles. On the basis of both the paradigm of diversity and an extended concept of linguistic-cultural minority and by focussing on two fundamental questions suspended by "intercultural pedagogics" (equal opportunity and the ethnic decision), the author Sketches options for an educational concept in a linguistically and culturally plural Switzerland, embedded into Europe. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Zeitschrift für Pädagogik Jahr: 1994
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 31.05.2016
Empfohlene Zitierung: Allemann-Ghionda, Cristina: Die Schweiz und ihr Bildungswesen. Von Babylonia zu MultiKulti - In: Zeitschrift für Pädagogik 40 (1994) 1, S. 127-145 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-108322