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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Originaltitel: Unterrichtsplanungen bei Lehramtsstudierenden im Falle der Wahrnehmung von vermeintlich „besonderen“ Schülerinnen und Schülern und ihr Zusammenhang mit Selbstwirksamkeits-überzeugungen und Einstellungen in Bezug zu Inklusion – beispielhafte Mixed-Method-Analysen aus der EiLInk-Studie
Paralleltitel: Student teachers’ lesson plannings in cases of the perception of supposedly “special” students and their relation to self-efficacy beliefs and attitudes with respect to inclusion – exemplary mixed-method analyses from the EiLInk study
Autoren: ;
Originalveröffentlichung: Empirische Sonderpädagogik 7 (2015) 3, S. 223-240
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Inklusion; Unterricht; Planung; Selbstwirksamkeit; Sonderpädagogik; Unterrichtsplanung; Lehramt; Sonderpädagogischer Förderbedarf; Migration; Qualitative Forschung; Qualitative Analyse; Quantitative Analyse; Lehramtsstudent; Einstellung <Psy>
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung; Schulpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 1869-4934
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Der Beitrag geht der Frage nach, wie angehende Lehrkräfte im Falle der Wahrnehmung von vermeintlich „besonderen“ Schülerinnen und Schülern ihren Unterricht planen und ob Unterschiede zwischen den Studierenden mit ihren kognitiven und affektiven Einstellungen sowie Selbstwirksamkeitserwartungen bezogen auf Inklusion zusammenhängen. Die qualitative Analyse offener Angaben der Studierenden zu einer kurzen per Video gezeigten Unterrichtssituation erfolgte anhand von induktiv und deduktiv gebildeten Kategorien im Rahmen eines kombinierten Verfahrens bestehend aus strukturierender und zusammenfassender qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring (2010). Im Fokus der vertieften Analyse standen dabei die Fälle, in denen eine Nutzung der Kategorien Migrationshintergrund und/oder sonderpädagogischer Förderbedarf zur Beschreibung von Schülerinnen und Schülern kodiert wurde. Für diese Fälle wurden die Kodierungen der offenen Angaben zur Unterrichtsplanung für die gezeigte Klasse im Rahmen einer Typenbildung verdichtet. Dabei konnten fünf Typen identifiziert werden, die unterschiedliche Konsequenzen für das Unterrichtsgeschehen allgemein aber auch in Bezug zu Inklusion erwarten lassen. Ein Typ stellte dabei eine Restkategorie dar. In quantitativen Analysen wurden die vier inhaltlich gut definierten Typen dann mit Blick auf ihre Einstellungen und Selbstwirksamkeitserwartungen in Bezug zu Inklusion verglichen. Dabei zeigte sich, dass bei den Studierenden, die geringere Selbstwirksamkeitserwartungen für erfolgreichen inklusiven Unterricht und zur Entwicklung einer inklusiven Lehrkraftpersönlichkeit angaben, ein ausgeprägter Fokus auf instruktiven Unterricht bei der Unterrichtsplanung wahrscheinlicher war. Die Einstellungen spielten hingegen keine Rolle bei der Unterrichtsplanung. In einer abschließenden Diskussion werden Stärken und Schwächen der Untersuchung benannt und sowohl das methodische Vorgehen als auch die inhaltlichen Ergebnisse im Hinblick auf Implikationen für Forschung und Praxis diskutiert. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): The objective of intensive longitudinal methods is to capture people’s experience and behaviour in their real-life context. These methods involve collecting data in situ, on one or more occasions daily and over a period of one or several weeks. In conjunction with new mobile technology, intensive longitudinal methods can provide valuable scientific contributions – especially for research topics in special education. Therefore, the purpose of this paper is on the one hand to give an overview of the main survey designs, current technology for data collection and analyses strategies. On the other hand, this paper highlights the relevance of these methods for the field of special education, and demonstrates some possibilities and difficulties of their implementation into research practice. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Empirische Sonderpädagogik Jahr: 2015
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 30.10.2015
Empfohlene Zitierung: Knigge, Michel; Rotter, Carolin: Unterrichtsplanungen bei Lehramtsstudierenden im Falle der Wahrnehmung von vermeintlich „besonderen“ Schülerinnen und Schülern und ihr Zusammenhang mit Selbstwirksamkeits-überzeugungen und Einstellungen in Bezug zu Inklusion – beispielhafte Mixed-Method-Analysen aus der EiLInk-Studie - In: Empirische Sonderpädagogik 7 (2015) 3, S. 223-240 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-113849