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Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
URN:
TitelSubstantielle Auswirkungen des elektronischen Instrumentariums auf Stil und Struktur der aktuellen Popularmusik
Autor
OriginalveröffentlichungKlüppelholz, Werner [Hrsg.]: Musikalische Teilkulturen. Laaber : Laaber-Verlag 1983, S. 265-296. - (Musikpädagogische Forschung; 4)
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Musikpädagogik; Popmusik; Instrument; Musikinstrument; Klang; Klangeigenschaft; Musikalische Struktur; Stil <Mus>; Elektronische Klangerzeugung; Wirkung
TeildisziplinFachdidaktik/musische Fächer
DokumentartAufsatz (Sammelwerk)
ISBN3-9215-1896-2
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
Begutachtungsstatus(Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch):Vor nicht allzu langer Zeit wurde noch intensiv diskutiert, ob elektronische Klänge musikalisch überhaupt brauchbar eingesetzt werden könnten oder ob sie wegen ihres denaturierten (ergo „teuflischen“) Charakters gar abzulehnen seien. Und sogar in jüngster Zeit noch bedarf es eines „Plädoyers für den Synthesizer”, um die wahrscheinlich folgenschwerste Erfindung auf dem sich rapide weiterentwickelnden Sektor der musikelektronischen Instrumente und Geräte auch für den Musikpädagogen akzeptabel zu machen. (…) Einstweilen hat es ohnehin den Anschein, als ob die Musikpädagogik die Chance verpaßt hätte, elektronische Klangerzeuger als Quelle vielfältigen kreativen Tuns, musikalisch origineller Klangrealisationen und experimenteller Geräuschproduktionen sowie als zweifellos optimal geeignetes Demonstrationsmittel akustischer Prozesse und elementarer musikalischer Vorgänge didaktisch-methodisch befruchtend einzubringen. Besonders der Audiosynthesizer - im Brennpunkt von Musik und Technik stehend - hätte als Integral von künstlerischem Interesse und technischer Bedingung dienen und eine tragfähige Brücke zwischen musikpädagogischen Zielvorstellungen und teilkultureller Realität. schlagen können. Die Elektronik, die in facettenreicher Gestalt auftritt und aktuelle Popularmusik in besonderer Weise beeinflußt, übt eine große Faszination auf den heutigen Jugendlichen aus; sie bestimmt die Bedingungen seines Arbeitsplatzes, seiner Musik, seiner Vergnügungsstätten mit den elektronischen Spielen, den Stroboskopblitzen und Laser-Shows, ja sie wirkt in fast alle Lebensbereiche hinein. Schliefet Musikpädagogik sich selbst hier aus, besteht die Gefahr, daß der Jugendliche den mannigfaltigen Einflüssen unreflektiert, unkritisch und fremdbestimmt begegnet, wobei dieser Aspekt wahrscheinlich nicht nur den Musikpädagogen aufhorchen läßt. (DIPF/Orig.)
Beitrag in:Musikalische Teilkulturen
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Eintrag erfolgte am10.02.2016
Empfohlene ZitierungEnders, Bernd: Substantielle Auswirkungen des elektronischen Instrumentariums auf Stil und Struktur der aktuellen Popularmusik - In: Klüppelholz, Werner [Hrsg.]: Musikalische Teilkulturen. Laaber : Laaber-Verlag 1983, S. 265-296. - (Musikpädagogische Forschung; 4) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-116237
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