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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel: »Ihre Empfehlung, dem ›Wohnort-Wunsch‹ des Kindes Vorrang zu geben, finde ich richtig«. Erfahrungswissen zur Sorgerechtsregelung von Betroffenen: ein partizipativer Forschungsansatz (Teil I: Primäre Entscheidungskriterien)
Autor:
Originalveröffentlichung: Zentralblatt für Jugendrecht : ZfJ 90 (2003) 8-9, S. 313-328
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Scheidungskind; Wohnort; Sorgerecht; Langzeituntersuchung; Partizipation; Wissensproduktion; Kindheitsforschung
Pädagogische Teildisziplin: Sozialpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0342-345X; 0176-6449
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: (Verlags-)Lektorat
Bemerkung: mit freundlicher Genehmigung des Bundesanzeiger-Verlags, ZKJ - Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe sowie des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF)
Abstract (Deutsch): Die Wissensproblematiken der traditionellen Scheidungsforschung resultieren aus ihrem Forschungsansatz, welcher wesentlich durch die Exklusion des Kindes aus dem Forschungsgeschehen charakterisiert ist. Demgegenüber war es ein besonderes Anliegen des eigenen Scheidungs- und Sorgerechtsprojektes, entsprechend der neueren Kindheitsforschung aus der Perspektive des Kindes zu forschen ... Daher wurden im Rahmen einer Langzeitstudie nicht nur die betroffenen Scheidungskinder befragt, sondern auch ein partizipativer Forschungsansatz gewählt, der es den Scheidungskindern ermöglichen sollte, sich (im Jugendlichen und Erwachsenenalter) an der Produktion wissenschaftlichen Wissens über die Sorgeregelung nach Ehescheidung zu beteiligen. Mit dem vorliegenden Beitrag verfolgt der Autor eine doppelte Zielsetzung: Im ersten Teil wird die Wissensproblematik der traditionellen Scheidungsforschung herausgearbeitet. Im zweiten Teil wird die partizipative Studie vorgestellt und im Anschluss daran gezeigt, in welchem Maße partizipative Methoden neues Licht auf die Sorgerechtsproblematik zu werfen vermögen; es wird zudem diskutiert, welchen Beitrag partizipative Methoden leisten können, die Wissensproblematiken der traditionellen Scheidungsforschung einer Lösung näher zu bringen und die Kindheitsforschung zu bereichern. (DIPF/Orig.)
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 27.01.2016
Empfohlene Zitierung: Kaltenborn, Karl-Franz: »Ihre Empfehlung, dem ›Wohnort-Wunsch‹ des Kindes Vorrang zu geben, finde ich richtig«. Erfahrungswissen zur Sorgerechtsregelung von Betroffenen: ein partizipativer Forschungsansatz (Teil I: Primäre Entscheidungskriterien) - In: Zentralblatt für Jugendrecht : ZfJ 90 (2003) 8-9, S. 313-328 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-117036