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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Originaltitel: An examination of the process of acquiring visual word representations in dyslexic children
Paralleltitel: Untersuchung des Aneignungsprozesses von visuellen Wortrepräsentationen bei Kindern mit Dyslexie
Autoren: ; ;
Originalveröffentlichung: Journal for educational research online 8 (2016) 1, S. 7-25
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Lese-Rechtschreib-Schwäche; Lesen; Fonologie; Schüler; Schuljahr 02; Schuljahr 04; Kognitive Kompetenz; Arbeitsgedächtnis; Lesetest; Visuelles Lernen; Worterkennung; Experimentelle Untersuchung; Israel
Pädagogische Teildisziplin: Schulpädagogik; Pädagogische Psychologie
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 1866-6671
Sprache: Englisch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Englisch): Skilled reading relies on the ability to access word representations, conceptualized as connections established between a word’s orthography, phonology and meaning in memory. This study set out to explore the process of acquisition of these representations. The central hypothesis was that dyslexic readers would present difficulties in forming and maintaining word representations in memory, presumably due to instability in processes of decoding. Their performance was compared to the performance of age-matched and reading-level-matched typical readers (n = 20 per group). The hypothesis was tested by repeatedly exposing the readers to the same target words embedded in word-lists and meaningful texts. The targets were words which the dyslexic participants had difficulty to read in a pre-test, while being part of their spoken vocabulary. The output of each encounter with a target word was analyzed. The results indicate reduced accuracy rates of dyslexic readers compared to typical readers, despite the repeated exposures to the same targets. In addition, dyslexic readers showed larger variability in types of output and higher rates of inconsistency in producing the same output across encounters with the same target. The results therefore uphold the hypothesis of a deficiency of dyslexic readers in forming and retaining word representations in reading, and point to instability in processes of decoding orthography to phonology. (DIPF/Orig.)
Abstract (Deutsch): Kompetentes Lesen stützt sich auf die Fähigkeit, auf Wortrepräsentationen, d. h. die im Gedächtnis hergestellten Verbindungen zwischen der Orthographie eines Wortes, seiner Phonologie und seiner Bedeutung, zugreifen zu können. Ziel der vorliegenden Studie ist es, den Aneignungsprozess dieser Repräsentationen zu untersuchen. Die zentrale Hypothese ist dabei, dass Kinder mit Dyslexie Probleme haben, diese Repräsentationen aufzubauen und im Gedächtnis zu speichern, wobei angenommen werden kann, dass dies auf Grund einer Instabilität während des Prozesses der Wortdekodierung erfolgt. Die Leseleistung von Kindern mit Dyslexie wurde dafür verglichen mit der Leistung von Leserinnen und Lesern gleichen Alters sowie mit Leserinnen und Lesern, die auf demselben Niveau lesen (n = 20 pro Gruppe). Getestet wurde die Hypothese, indem den Leserinnen und Leser mehrmals dieselben Zielwörter vorgelegt wurden, welche in Wortlisten und sinnvolle Texte eingebettet waren. Dabei handelte es sich um Worte, bei denen die Kinder mit Dyslexie in einem Pre-Test Leseschwierigkeiten hatten, die jedoch Teil ihres gesprochenen Vokabulars waren. Analysiert wurden die Ergebnisse der jeweiligen Konfrontationen mit einem Zielwort. Die Befunde zeigen für Kinder mit Dyslexie auch bei einer wiederholten Auseinandersetzung mit denselben Zielworten geringere Genauigkeitsraten im Vergleich zu typischen Leserinnen und Lesern. Darüber hinaus ergeben sich bei den Kindern mit Dyslexie stärkere Schwankungen in der Art der Ergebnisse und mehr Inkonsistenzen, wenn es darum geht, dasselbe Ergebnis bei mehreren Konfrontationen mit demselben Zielwort wiederzugeben. Insofern stützen die Ergebnisse die Hypothese eines Defizits beim Aufbau und der Speicherung von Wortrepräsentationen während des Lesens bei Leserinnen und Leser mit Dyslexie und weisen auf eine Instabilität im Prozess des Dekodierens von Orthographie zu Phonologie hin. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Journal for educational research online Jahr: 2016
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 27.04.2016
Empfohlene Zitierung: Bar-Kochva, Irit; Gilor, Orit; Breznitz, Zvia: An examination of the process of acquiring visual word representations in dyslexic children - In: Journal for educational research online 8 (2016) 1, S. 7-25 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-120274