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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel: Heterogenität von Schülerleistungen in der Grundschule. Bedeutung unterschiedlicher Leistungsindikatoren und Bedingungsfaktoren für die Einschätzung durch Lehrkräfte
Autoren: ; ; ; ; ;
Originalveröffentlichung: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und pädagogische Psychologie 46 (2014) 4, S. 181-190
Dokument:
(formal und inhaltlich überarbeitete Version)
Schlagwörter (Deutsch): Empirische Untersuchung; Grundschule; Hessen; Heterogenität; Kognitive Kompetenz; Lehrerurteil; Leistungsbeurteilung; Leistungstest; Lesekompetenz; Naturwissenschaftliche Kompetenz; Regressionsanalyse; Schülerleistung; Schulklasse
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Das Thema Heterogenität hat in den letzten Jahren eine zunehmende Präsenz sowohl in empirischer Schul- und Unterrichtsforschung als auch in Schulpraxis und bildungspolitischen Diskussionen erfahren. In diesem Aufsatz wird untersucht, welche Zusammenhänge zwischen verschiedenen objektiven Indikatoren der Heterogenität auf Klassenebene und einer globalen Lehrereinschätzung von Leistungsheterogenität bestehen. Die Ergebnisse zeigen zunächst, dass im Grundschulbereich das Ausmaß von Heterogenität (gemessen an der klasseninternen Streuung) bei verschiedenen Leistungsindikatoren (kognitive Grundfähigkeiten, Leseverständnis, naturwissenschaftliche Kompetenz) unkorreliert ist, so dass sich nicht einheitlich von "der" Leistungsheterogenität sprechen lässt. Die Einschätzung von 49 Lehrkräften zur Leistungsheterogenität ihrer Klasse stimmte mit objektiven Leistungsstreuungen im Leseverständnis, in naturwissenschaftlicher Kompetenz sowie in einem kombinierten Leistungsindex gut überein. Bei Nicht-Passung tendierten die Lehrkräfte dazu, die Leistungsheterogenität eher zu überschätzen; hierfür erwies sich der Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund als bedeutsam. Zusammengenommen bietet dieser Beitrag eine weitere empirische Grundlage für den gegenwärtigen Heterogenitätsdiskurs. (DIPF/Autor)
Abstract (Englisch): The heterogeneity of students is a prominent topic in empirical educational research, educational practice and discourse. The present study uses three achievement indicators (cognitive abilities, reading comprehension, and science competency) to describe the scope of individual differences within primary school classes. Furthermore, this data is combined with the ratings of 49 teachers on the heterogeneity in achievement of their entire classes. The results demonstrate that the intra-class standard deviations of the three achievement indicators do not correlate with each other. The teachers' ratings of heterogeneity in achievement fit the student data regarding reading comprehension and scientific literacy. However, teachers tend to rate heterogeneity as rather high in class. Particularly,variables that are related to language (intraclass standard deviation of reading comprehension, percentage of children from immigrant families) are connected with these teacher ratings. In summary, these results provide further empirical evidence on the topic of heterogeneity. (DIPF/Autor)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und pädagogische Psychologie Jahr: 2014
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 21.12.2016
Empfohlene Zitierung: Decristan, Jasmin; Naumann, Alexander; Fauth, Benjamin; Rieser, Svenja; Büttner, Gerhard; Klieme, Eckhard: Heterogenität von Schülerleistungen in der Grundschule. Bedeutung unterschiedlicher Leistungsindikatoren und Bedingungsfaktoren für die Einschätzung durch Lehrkräfte - In: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und pädagogische Psychologie 46 (2014) 4, S. 181-190 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-125125