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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Originaltitel: Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen. Hat sich ihr Einsatz bewährt?
Paralleltitel: Family midwives and nurses in early childhood intervention. Have they been successful?
Autoren: ;
Originalveröffentlichung: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz (2016) 10, 9 S.
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Psychosoziale Belastung; Kinder- und Jugendhilfe; Gesundheitsdienst; Hebamme; Familie; Kind
Pädagogische Teildisziplin: Sozialpädagogik; Pädagogik der frühen Kindheit
Sonstige beteiligte Institution: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH)
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 1436-9990
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: (Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch): Der Einsatz von Gesundheitsfachkräften in den Frühen Hilfen ist Förderschwerpunkt der „Bundesinitiative Frühe Hilfen“. Die Bundesinitiative hat dazu beigetragen, dass dieses Unterstützungsangebot für Familien mit jungen Kindern bundesweit auf- und ausgebaut wurde. Im Folgenden wird der Frage nachgegangen, inwieweit Familien, insbesondere Familien in belastenden Lebenslagen, von diesem Angebot profitieren. … Um diese Frage zu beantworten, wurde eine Onlineerhebung bei Gesundheitsfachkräften auf Grundlage der Dokumentationsvorlage des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) durchgeführt und elterliche Lebens- und Erziehungskompetenzen wurden standardisiert erhoben. … Ergebnisse: Nach der Betreuung kann eine signifikante Zunahme der Kompetenzen festgestellt werden. Vor allem Familien mit weniger stark ausgeprägten Belastungen scheinen von der direkten Hilfeleistung der Gesundheitsfachkräfte zu profitieren. Familien mit Belastungen, die so stark ausgeprägt sind, dass die Gesundheitsfachkraft die Vermittlung zusätzlicher Hilfeangebote in Erwägung zieht, profitieren deutlich weniger von den direkten Hilfeleistungen. Jedoch können diese Familien zu einem sehr hohen Anteil in zusätzliche, intensive Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe vermittelt werden. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): The federal initiative promotes support offered by family midwives and nurses in early childhood intervention. So far, the initiative has contributed to the fact that many municipalities in Germany provide support to burdened families with young children in order to help them cope with everyday life and child-raising issues. This investigation aims to provide scientific insight into the question of if (and how) families benefit from the support of family midwives and nurses. … To answer this question, the National Centre on Early Prevention conducted an online survey. … Results: Families with relatively higher resources and lower stresses benefit from the support of family midwives and nurses, whereas families under more extreme stresses and strains do not seem to benefit to the same extent. Nevertheless, for a majority of the latter families, midwife and nurse services were still beneficial, as the professionals were able to arrange more adequate, i. e. more intense, support offered by the child and youth welfare system in Germany. (DIPF/Orig.)
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 16.11.2016
Empfohlene Zitierung: Renner, Ilona; Scharmanski, Sara: Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen. Hat sich ihr Einsatz bewährt? - In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz (2016) 10, 9 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-125490