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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelReligion, Toleranz, Rassismus im Wirkungsspektrum der Philosophie John Deweys – mit einem Seitenblick auf 100 Jahre "Demokratie und Erziehung“
ParalleltitelReligion, tolerance, racism in the action spectrum of the philosophy of John Dewey - With a side glance to 100 years of “Democracy and Education”
Autor
OriginalveröffentlichungInternational dialogues on education: past and present 3 (2016) 2, S. 20-47
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Dewey, John; Rassismus; Pragmatismus; Toleranz; Religion; Demokratie; Demokratieverständnis; Demokratische Erziehung; Erziehungsphilosophie; Sozialphilosophie; USA
TeildisziplinHistorische Bildungsforschung
Bildungs- und Erziehungsphilosophie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN2198-5944
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Im Zentrum des Beitrages stehen Religion, Toleranz und Demokratie in der Philosophie John Deweys – unter besonderer Berücksichtigung ihrer Kontexte. Angesichts der in den USA eskalierenden Gewalt gegenüber Afroamerikanern, die Gegengewalt erzeugt, stellt sich die Frage: Welchen Stellenwert besaß Toleranz in Deweys Demokratievorstellung? Mit welchem Erfolg setzte Dewey seinen pragmatischen Instrumentalismus als tool ein, um offenen Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft zu bekämpfen? Zur Klärung der Fragen bedarf es eines Blickes auf Entstehung und Rezeption des Pragmatismus wie auf die Geschichte der Toleranz. Der Versuch einer Antwort lässt hundert Jahre nach Erscheinen von „Democracy and Education“ das nüchterne Urteil zu, dass Deweys Erziehungsphilosophie weniger leistete, als sie in Aussicht stellte. Zwei Thesen werden diskutiert: „Democracy and Education“ ist nur voll zu verstehen auf dem Hintergrund der Einheit von Demokratie und Religion beim frühen Dewey. Zweitens: Deweys Sozialphilosophie ist säkulare Theologie. Sie vermochte kaum, dem „color problem“ der amerikanischen Gesellschaft beizukommen, wohl aber, den Glauben an die Demokratie zu stärken. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Religion, tolerance and democracy in the philosophy of John Dewey are at the centre of this contribution, with specific attention tho their contexts. In view of the escalating violence against Afro-Americans in the USA, which produces counterviolence, the question arises: What was the significance of tolence in Dewey’s conception of democracy? How successful was Dewey in using his pragmatic instrumentalism as a tool against open racism in American society? To answer these questions it is necessary to look at the origin and reception of pragmatism and the history of tolerance. A hundered years after the publication of „Democracy and Education, the the attempt of an answer leads to the realistic conclusion that Dewey’s educational philosophy promised more than it achieved. Two theses are discusssed: „Democracy and Education“ can only be fully understood against the background of a unity of democracy and religion in Dewewy’s early work. Secondly: Dewey’s social philosophy is a secular theology. While it could hardly reach the „color problem“ of American society, it was able to strengthen the belief in democracy. (DIPF/ Orig.)
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am24.01.2017
Empfohlene ZitierungRetter, Hein: Religion, Toleranz, Rassismus im Wirkungsspektrum der Philosophie John Deweys – mit einem Seitenblick auf 100 Jahre "Demokratie und Erziehung“ - In: International dialogues on education: past and present 3 (2016) 2, S. 20-47 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-127356
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