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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
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Originaltitel: Inklusion und ihre Akteur*innen: Die Vorteiler einer fallspezifischen Annäherung
Paralleltitel: Inclusion and its actors: The adventages of a case specific analysis
Autoren: ; ; ;
Originalveröffentlichung: 2017, 33 S.
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Inklusion; Fallanalyse; Rekonstruktion; Dekonstruktion; Normalität; Hermeneutik; Schulforschung; Qualitative Forschung; Qualitatives Interview
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung; Bildungssoziologie
Dokumentart: Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Review-Status unbekannt
Abstract (Deutsch): Die Sonderpädagog*innen werden im Rahmen der geförderten schulischen Inklusion mit neuen institutionellen Herausforderungen konfrontiert. Die Rahmung der inklusiven Bildungsprozesse verändert sich. Auch die Logiken und Zielsetzungen des sich stets erweiternden Kreises der Akteur*innen, die mit Inklusion beauftragt sind, (und somit Kooperationspartner*innen der Sonderpädagog*innen sind), stellt eine zu erforschende und zu systematisierende Herausforderung dar. Der folgende methodologische Beitrag stellt einen empirischen Analyseansatz vor, mit dessen Hilfe die inneren akteursspezifischen Dynamiken inklusiver Bildungsprozesse rekonstruiert werden können. Ausgehend von einem Verständnis von Inklusion als Prozess, der in der Interaktion der Akteur*innen entsteht und geformt wird, und oftmals jenseits der bildungspolitischen Vorgaben, Lehrpläne usw. stattfindet, zeigen wir, dass die fallspezifische Rekonstruktion geeignet ist, die kennzeichnenden Formen von Inklusionsprozessen und die Faktoren, die Inklusion rahmen, aufzudecken. Für die schulische Praxis von Bedeutung ist, dass durch die Fallrekonstruktion nicht nur Hemmnisse innerhalb der Inklusionsprozesse aufgedeckt werden können, sondern dass auch neue, bislang verdeckte Ansätze und Möglichkeiten für die Umsetzung von Inklusion offengelegt werden können. Die bestehenden Konstruktionen können als Ausgangspunkt dienen, um bestehende Inklusionspraktiken neu zu gestalten. Dieser Artikel liefert einen möglichen Ausgangspunkt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): The framing of the inclusive educational processes is currently changing (in Germany). The educators in the area of special needs education are confronted with new institutional challenges in the course of the school reforms aiming in inclusion. The group of actors, occupied with the inclusion is widening; these are new cooperation partners of the special needs educators. Developing the instruments for understanding and systematizing of goal settings and logics’ of these new actors in every single educational setting is essential for the work of special need educators. Our methodological contribution suggests an empirical approach for analyzing and reconstructing the case specific dynamics of inclusive educational processes. We understand inclusion as a process which is formed through and within the interaction of the actors in educational settings, and might hence take place aside of the educational policies’ requirements and curricula. Given this understanding of inclusion we demonstrate the usage of the method of case specific reconstructive analysis. This method is suitable to discover the specifics of the inclusion processes in the educational setting and to frame the factors, bringing about the specific forms of inclusion processes. We demonstrate the advantages of the method with respect to inclusive school processes, for it not only helps to discover the inclusion barriers within the setting, but is also capable of detecting yet implicit although approaches of the inclusive education praxis. It is necessary to deconstruct the existing constellations in inclusive education in order to improve inclusive education processes. This article is a possible starting point. (DIPF/Orig.)
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 03.05.2017
Empfohlene Zitierung: Zimenkova, Tatiana; Barsuhn, Martina Gabriele; Müller, Katrin Alida; Kronsbein, Jasmin Silvia: Inklusion und ihre Akteur*innen: Die Vorteiler einer fallspezifischen Annäherung. 2017, 33 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-130310