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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
TitelModell einer Pädagogischen Fachhochschule
Autor
OriginalveröffentlichungBeiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung 10 (1992) 2, S. 158-166
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Lehrerausbildung; Pädagogische Hochschule; Schweiz
TeildisziplinSchulpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0259-353X
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die höheren Bildungsgänge, soweit sie nicht den Universitäten zugeordnet sind, sollen in der Schweiz ausgebaut werden. Das bedingt die Ausgestaltung der bestehenden höheren Fachschulen zu Fachhochschulen für die Bereiche Technik, Wirtschaft, Verwaltung, Sozialdienste, Gesundheitswesen, für die Kunst-. Musik- und Sportstudien, aber auch für die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer (Vgl. die entsprechenden Verlautbarungen des BIGA und der EDK vom 7.5.1992). \nHans Jakob Streiff stellt dar, wie sich unter den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen und angesichts der erhöhten Qualifikationsanforderungen an die Lehrerschaft eine wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisorientierte, auf das künftige Berufsfeld bezogene Lehrerbildung an einer Pädagogischen Fachhochschule gestalten könnte. \nDer Zürcher Lehrerbildung entsprechend, baut sich das Studium, abgestützt auf den Nachweis der Studierfähigkeit (Maturität), auf einer allgemeinen, stufen- und schultypenübergreifenden pädagogischen Grundausbildung auf. Nach diesem allgemeinen Grundstudium folgt ein Aufbaustudium im Stufenbezug. Die Ausbildung dauert für LehrerInnen der Primarstufe insgesamt drei, für LehrerInnen der Sekundarstufe I vier Jahre.\nDamit wird die Lehrerbildung bezüglich der Zulassungsbedingungen und hinsichtlich des Anforderungsniveaus, der Dauer und der institutionellen Ansiedlung, insbesondere aber auch durch den Einbezug anwendungsbezogener wissenschaftlicher Forschungsobjekte in die Lehre und Ausbildung den europäischen Anerkennungsnormen gemäss angehoben.\nAuch bei einer Verlagerung der Volksschullehrerausbildung auf die Hochschulstufe steht indessen fest, dass sich die Lehrerbildung nicht von der erfahrbaren Lebenswirklichkeit und der Praxis des Unterrichtens und Erziehens ablösen darf.\nAlso Institution mit wissenschaftlichem Anspruch bei gleichzeitiger Ausrichtung auf das Anwendungsfeld der Wissenschaft, auf die Umsetzung der Lernergebnisse im persönlichen Sein und Tun, sind Pädagogische Fachhochschulen besonders geeignet, die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen. Sie werden dies umso qualifizierter leisten, je überblickbarer sie sind und je besser es gelingt, in ihnen ein Klima der offenen Verständigung und der Zusammenarbeit zu schaffen. Darum wird sorgfältig zu prüfen sein, ob verschiedene regionale Fachhochschulen im Sinne autonomer, jedoch koordiniert vorgehender Lehr- und Lerngemeinschaften einer zentralen Institution, wenn auch in sich gegliedert, nicht vorzuziehen wären.\nDie Modelldarstellung von Hans Jakob Streiff zeichnet sich zudem dadurch aus, dass die Grundausbildung Teil einer ganzheitlichen Lehrerbildung mit Berufseinführung und mit einer institutionalisierten Erst-Fortbildung ist.
weitere Beiträge dieser ZeitschriftBeiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung Jahr: 1992
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am04.05.2017
Empfohlene ZitierungJakob Streiff, Hans: Modell einer Pädagogischen Fachhochschule - In: Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung 10 (1992) 2, S. 158-166 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-132342
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