Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelErkenntnisfortschritt durch Problematisierung. Oder: Über das Verhältnis von 'Bildung' und 'Subjektivation'
ParalleltitelAdvances in knowledge through problematizing, or: on the relation between ‘education’ and ‘subjectivation’
Autor
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 60 (2014) 6, S. 908-925
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Bildung; Bildungsbegriff; Bildungstheorie; Erziehung; Erziehungswissenschaft; Forschung; Methode; Subjektivität; Erkenntnis; Erkenntnistheorie; Subjekt <Phil>; Wissenschaftstheorie; Diskurs; Interdisziplinarität; Kontrolle
TeildisziplinAllgemeine Erziehungswissenschaft
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):In diesem Beitrag wird das Problem behandelt, wie methodisch kontrollierter Erkenntnisfortschritt in der Erziehungswissenschaft theoretisch bestimmt werden kann. Hierzu wird der Lösungsansatz der erziehungswissenschaftlichen Komplexitätsforschung vorgestellt. Diese beschreibt Forschung als ein irreduzibles Wechselspiel von Perspektiven und sieht in der gegenseitigen Problematisierung theoretischer Standpunkte das Medium des methodisch kontrollierten Erkenntnisfortschritts. Anhand des Diskurses um die Begriffe "Bildung" und "Subjektivation" werden die Überlegungen konkretisiert. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass eine wechselseitige Problematisierung theoretischer Standpunkte in diesem Kontext nicht auszumachen ist. Aus diesem Grund werden mögliche bildungstheoretische Einsätze markiert, die es erlauben, subjektivationstheoretische Problematisierungen ihrerseits zu problematisieren. Statt Resignifizierung vorschnell als eine Form von Bildung zu bestimmen, wird die Auffassung vertreten, dass ein Bildungsbegriff entwickelt werden müsse, der subjektivationstheoretischen Problematisierungen ebenso Rechnung trägt wie einem bereits erreichten bildungstheoretischen Problembewusstsein. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):This contribution discusses the problem of how methodologically controlled advances in knowledge may be determined theoretically in educational science. To this end, the author presents the approach taken by educational-scientific complexity research. This approach describes research as an irreducible interplay of perspectives and considers the medium of methodologically controlled advances in knowledge to be the reciprocal problematizing of theoretical positions. Based on the example of the discourse on the terms "education" and "subjectivation", these observations are substantiated. Attention is being drawn to the fact that a reciprocal problematizing of theoretical positions is not to be found in this context. Therefore, possible educational-theoretical fields of use are pointed out which, in turn, allow to problematize subjectivation-theoretical problematizing. Instead of hastily defining resignification as a form of education, the author argues that a concept of education needs to be developed that takes into account both subjectivation-theoretical problematizing and the already existing awareness of educational-theoretical problems. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2014
Statistik Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am12.09.2017
Empfohlene ZitierungRucker, Thomas: Erkenntnisfortschritt durch Problematisierung. Oder: Über das Verhältnis von 'Bildung' und 'Subjektivation' - In: Zeitschrift für Pädagogik 60 (2014) 6, S. 908-925 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-146897
Dateien exportieren