Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelPsychische Erschöpfung von Lehrerinnen und Lehrern. Repräsentativer Berufsgruppenvergleich unter Kontrolle berufsspezifischer Merkmale
ParalleltitelMental exhaustion of teachers. Representative comparison of occupational groups under control of profession-related variables
Autoren ; ;
OriginalveröffentlichungLehrerbildung auf dem Prüfstand 7 (2014) 2, S. 138-156
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Befragung; Faktorenanalyse; Vergleich; Psyche; Zufriedenheit; Stichprobe; Lehrer; Gesundheit; Datenanalyse; Regressionsanalyse; Lärm; Arbeitsbedingungen; Arbeit; Beruf; Sozialer Beruf; Belastung; Unterstützung; Berufstätiger; Deutschland
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Sozialpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1867-2779
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Belastung und Beanspruchung im Lehrerberuf gelten als hoch. Folge dieses deskriptiven Befundes sind intensivierte Bemühungen um Prävention und Intervention sowie stigmatisierende Zuschreibungen an die Klientel der Lehrkräfte. Weitgehend offen ist bislang, ob die starke psychische Erschöpfung tatsächlich ein Lehramtsspezifikum darstellt und wie diese erklärt werden kann. Der Beitrag analysiert daher die psychische Erschöpfung von Lehrkräften im repräsentativen Berufsgruppenvergleich deskriptiv und zeigt regressionsanalytisch proximale Prädiktoren auf. Grundlage sind Daten aus den BIBB/ BAuA-Erwerbstätigenbefragungen 2006 und 2012. Die psychische Erschöpfung von Lehrkräften ist im Vergleich zu sonstigen Erwerbstätigen auffällig hoch, unterscheidet sich aber nicht von Angehörigen anderer sozialer Berufe. Starke psychische Erschöpfung unter Lehrkräften lässt sich insbesondere durch hohe qualitative Arbeitsbelastung sowie geringe Arbeitszufriedenheit prognostizieren. Ein Berufsgruppeneffekt ist nach zusätzlicher Kontrolle von sozialer Unterstützung und Lärmbelastung nicht mehr nachweisbar, weshalb psychische Erschöpfung nicht länger als Spezifikum des Lehrerberufs gelten kann. Ungeachtet dessen ist die qualitative Arbeitsbelastung im Lehramt signifikant höher als in anderen (auch sozialen) Berufen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Mental stress and strain in the teaching profession are considered as high. As a result of this descriptive finding, intensified efforts of prevention and intervention as well as stigmatizing attributions to the clientele of teachers can be recognized. lt remains largely unclear, if mental exhaustion is in fact a specific of the teaching profession and how it can be predicted. Thus, the article analysis the mental exhaustion of teachers in a representative comparison of occupational groups descriptively and shows proximal predictors regression-based. The basis are data of the BIBB/BAuA Employment Surveys 2006 and 2012. The mental exhaustion of teachers is noticeable high compared to other employees, but it does not differ from members of other social occupations. High mental exhaustion of teachers can be predicted particularly by a high qualitative workload and by a low job satisfaction. The effect of occupational groups is suppressed under additional control of social support and noise pollution. Therefore, mental exhaustion cannot be understood as a specific of teaching profession any longer. Irrespective of this result, the qualitative workload in teaching profession is significantly higher than other (also social) occupations. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftLehrerbildung auf dem Prüfstand Jahr: 2014
Statistik Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am14.11.2017
Empfohlene ZitierungCramer, Colin; Merk, Samuel; Wesselborg, Bärbel: Psychische Erschöpfung von Lehrerinnen und Lehrern. Repräsentativer Berufsgruppenvergleich unter Kontrolle berufsspezifischer Merkmale - In: Lehrerbildung auf dem Prüfstand 7 (2014) 2, S. 138-156 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-147526
Dateien exportieren