Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelDie (Un-)Verantwortlichkeiten von Verbänden und Trägern für die „Allmenden der Weiterbildung“
ParalleltitelThe (ir)responsibility of associations and providers for the “continuing education commons”
Autor
OriginalveröffentlichungMagazin Erwachsenenbildung.at 11 (2017) 32, 9 S.
Dokument
Lizenz des Dokumentes Lizenz-Logo 
Schlagwörter (Deutsch)Weiterbildung; Erwachsenenbildung; Verband <Vereinigung>; Bildungsträger; Staat; Markt; Ökonomisierung; Handlungsspielraum; Professionalisierung; Bildungsberatung; Qualitätsentwicklung; Zertifikat; Bildungszentrum; Genossenschaftswesen
TeildisziplinErwachsenenbildung / Weiterbildung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1993-6818
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die zunehmende Ökonomisierung des Weiterbildungsbereichs wird oftmals kritisiert – der Ruf nach mehr staatlicher Regulation ist laut. Tragen aber nicht auch die Akteurinnen und Akteure des Weiterbildungsbereichs, sprich die Verbände und Träger, hierfür Mitverantwortung? Der Autor dieses Beitrages schlägt vor, mehr das eigene Handeln zu reflektieren und Netzwerke aufzubauen, statt über die Beteiligung des Staates und die Ökonomisierungstendenzen zu lamentieren. Angebracht sind kritische Reflexion und Veränderungsbereitschaft. Denn – so der zentrale Befund – die Sichtbarkeit der Weiterbildung kann durch gemeinsame Bildungshäuser, einrichtungsübergreifende Zertifikatssysteme, gemeinsame Standards für Mindestqualifikationen des Personals und gemeinsame Beratungsstellen ausgebaut werden. Und: Derart könnten die Akteurinnen und Akteure der Weiterbildung selbst Verantwortung für die „Allmenden der Weiterbildung“ im Sinne eines öffentlichen, gemeinschaftlich genutzten Gutes übernehmen. Der Wissenschaft kommt dabei die Rolle des Beobachters oder auch Akteurs zu, dessen Neutralität zu hinterfragen bleibt. Den Abschluss des Beitrages bilden Anregungen, was Träger und Verbände konkret kooperativ gemeinsam anstreben bzw. leisten könnten. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The growing economization of the field of continuing education is often criticized–there is a loud call for more government regulation. Yet don’t those who are active in the field of continuing education, i.e. the associations and providers, also bear a share of the responsibility? The author of this article recommends reflecting more on one’s own actions and forging networks instead of complaining about the participation of the government and the tendency to economize. Critical reflection and a willingness to change are in order. According to the main findings, the visibility of continuing education can be enhanced with joint educational centres, certification systems that are valid between institutions, common standards for minimum staff qualifications and joint counselling centres. What’s more: those who are active in continuing education could themselves assume responsibility for the “continuing education commons” in the sense of a public, collectively used good. Science and research are assigned the role of the observer or even the actor whose neutrality must be scrutinized. The article concludes with suggestions of what providers and associations might be able to concretely and cooperatively strive toward and achieve together. (DIPF/Orig.)
Verlags-URLhttps://erwachsenenbildung.at/magazin/archiv_artikel.php?mid=11907&aid=11914
weitere Beiträge dieser ZeitschriftMagazin Erwachsenenbildung.at Jahr: 2017
Statistik Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am23.11.2017
Empfohlene ZitierungKäpplinger, Bernd: Die (Un-)Verantwortlichkeiten von Verbänden und Trägern für die „Allmenden der Weiterbildung“ - In: Magazin Erwachsenenbildung.at 11 (2017) 32, 9 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-150356
Dateien exportieren

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)