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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelLebenslanges Lernen zwischen Konfliktaustragung und Institutionalisierung. Das Beispiel des Zweiten Bildungswegs
ParalleltitelLifelong learning between conflict resolution and institutionalization. The example of second chance education
Autoren ; ;
OriginalveröffentlichungMagazin Erwachsenenbildung.at 11 (2017) 32, 13 S.
Dokument
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Schlagwörter (Deutsch)Erwachsenenbildung; Lebenslanges Lernen; Weiterbildung; Zweiter Bildungsweg; Institutionalisierung; Marktmechanismus; Staatliche Lenkung; Forschungsprojekt; Professionalisierung; Österreich
TeildisziplinErwachsenenbildung / Weiterbildung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1993-6818
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Ein Teilprojekt des Forschungsprojekts ENLIVEN (Encouraging Lifelong learning for an Inclusive and Vibrant Europe), das von der Europäischen Kommission im Rahmen des Horizon-2020-Programms finanziert wird (Laufzeit 2016 bis 2019), beschäftigt sich mit den Angeboten des Zweiten Bildungswegs. Auf der Analyseebene des organisationalen Feldes wird untersucht, welche Rolle Marktmechanismen und öffentliche Regulierungen für die Institutionalisierung des Zweiten Bildungswegs spielen. In diesem Beitrag stellen die AutorInnen erste Ergebnisse dieses Teilprojekts am Beispiel der Berufsreifeprüfung und der Gymnasien für Berufstätige vor. Zentrale Befunde: Der Zweite Bildungsweg zerfällt in Österreich in einzelne Subfelder, weswegen pauschale Aussagen nicht möglich sind und eine Herausbildung von gemeinsamen institutionellen Grundlagen erschwert wird. Die institutionellen Grundlagen müssen Subfeld für Subfeld rekonstruiert werden. Die Perspektive des organisationalen Felds hilft dabei, institutionelle Einheiten abzugrenzen, für die sich sinnvoll die Frage nach Professionalisierungsstrategien stellen lässt. Denn Professionalisierung ist auch eine Strategie, die Macht der ArbeitgeberInnen – ob nun gewinnorientierte Unternehmen oder die öffentliche Hand –, die Lohn- und Arbeitsbedingungen diktieren, zu begrenzen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The examinations of the division of tasks between the state and private individuals active in continuing education suffer from general statements and false oppositions. Generalizations do not do justice to the particularities of different areas of continuing education. Assumptions of how the state, the market or civil society allegedly act, do not agree with the wealth of facets of social reality. While such debates threaten to bear no fruit, they indicate a perspective that has been suppressed in the discourse on lifelong learning: that of conflict. A subproject of the research project ENLIVEN (Encouraging Lifelong Learning for an Inclusive and Vibrant Europe), which is funded by the European Commission (running from 2016 to 2019) as part of the Horizon-2020 programme, is concerned with second chance education course offerings. On the level of analysis of the organizational field, it is investigated what role market mechanisms and public regulation play in the institutionalization of second chance education. In this article, the authors present the initial findings of this subproject using the example of the university entrance exam and the gymnasiums/secondary schools for people who are employed. The main findings: second chance education in Austria is disintegrating into individual subfields, which is why blanket statements are not possible and the development of common institutional principles is complicated. The institutional principles must be reconstructed subfield by subfield. (DIPF/Orig.)
Verlags-URLhttps://erwachsenenbildung.at/magazin/archiv_artikel.php?mid=11907&aid=11915
weitere Beiträge dieser ZeitschriftMagazin Erwachsenenbildung.at Jahr: 2017
Statistik Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am23.11.2017
Empfohlene ZitierungHefler, Günther; Steinheimer, Eva; Wulz, Janine: Lebenslanges Lernen zwischen Konfliktaustragung und Institutionalisierung. Das Beispiel des Zweiten Bildungswegs - In: Magazin Erwachsenenbildung.at 11 (2017) 32, 13 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-150369
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