Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelDeutsch als Zweitsprache: Wo der Markt (zu gut) funktioniert
ParalleltitelGerman as a second language: Where the market works (too well)
Autor
OriginalveröffentlichungMagazin Erwachsenenbildung.at 11 (2017) 32, 6 S.
Dokument
Lizenz des Dokumentes Lizenz-Logo 
Schlagwörter (Deutsch)Deutsch als Zweitsprache; Markt; Qualifikation; Lehrerausbildung; Finanzierung; Kritik; Aufenthaltserlaubnis; Migrant; Öffentliche Aufgabe; Bildungszentrum; Österreich
TeildisziplinErwachsenenbildung / Weiterbildung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1993-6818
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Mit dem starken Zuzug von Menschen mit nicht-deutscher Erstsprache nach Österreich und der damit verbundenen steigenden Nachfrage nach Deutsch als Zweitsprache (DaZ)-Unterricht erfreut sich auch der Bedarf an diesbezüglichen TrainerInnenausbildungen einer noch immer steigenden Nachfrage. Dies schafft neue Beschäftigungsmöglichkeiten für ErwachsenenbildnerInnen. Es tun sich jedoch auch neue Fragen hinsichtlich Qualität und Umfang der Ausbildung sowie der Finanzierung auf. Der Autor bietet in seinem Beitrag einen Überblick über die Preisspanne verschiedener DaZ-Angebote am Markt und stellt die Frage, warum die DaZ-Ausbildung im selbstfinanzierten bzw. selbst zu finanzierenden Bereich verharrt. Er weist auf den Widerspruch hin, dass der Deutsch-Spracherwerb – als Voraussetzung für eine „gelungene Integration“ – bei Drittstaatenangehörigen obligatorisches Erfordernis ist, zugleich aber an die Bewilligung der Aufenthaltserlaubnis gekoppelt und für diese Zielgruppe oftmals nicht finanzierbar ist. Abschließend entwirft der Autor seine eigene Vision eines öffentlich finanzierten „Zentrums für die österreichische Sprache“ und schlägt eine öffentliche Initiative DaZ vor, ähnlich der Initiative Erwachsenenbildung. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):With the great influx of people whose first language is not German to Austria and the subsequent increase in demand for German as a Foreign Language (DaZ) courses, the demand for German as a Foreign Language teacher training programmes also continues to increase. This creates new employment opportunities for adult education instructors. Yet new questions arise about the quality and scope of training as well as funding. The author provides an overview of the price range of different German as a Foreign Language programmes on the market and asks why German as a Foreign Language teacher training remains an area that requires (future) teachers to finance their own education. He points out the contradiction that German language acquisition – as a prerequisite for successful integration – is a mandatory requirement for non-EU foreign nationals yet at the same time tied to the residence permit and often not financially feasible for this target group. Finally, the author sketches his own vision of a publicly funded “Zentrum für die österreichische Sprache” (Austrian Language Centre) and recommends a public initiative similar to the “Initiative Erwachsenenbildung” (Initiative for Adult Education). (DIPF/Orig.)
Verlags-URLhttps://erwachsenenbildung.at/magazin/archiv_artikel.php?mid=11907&aid=11919
weitere Beiträge dieser ZeitschriftMagazin Erwachsenenbildung.at Jahr: 2017
Statistik Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am23.11.2017
Empfohlene ZitierungTölle, Michael: Deutsch als Zweitsprache: Wo der Markt (zu gut) funktioniert - In: Magazin Erwachsenenbildung.at 11 (2017) 32, 6 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-150408
Dateien exportieren

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)