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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelPIAAC und PISA. Pädagogisch paradoxe Parallelen
ParalleltitelPIAAC and PISA: pedagogically paradoxical parallels
Autor
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 61 (2015) 2, S. 223-242
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Grundbildung; Empirische Untersuchung; Bildungsbiografie; Soziale Herkunft; Schülerleistung; Indikator; Lesekompetenz; Mathematische Kompetenz; Migrationshintergrund; Internationaler Vergleich; Altersgruppe; Einflussfaktor; Leistungsmessung; Erwachsener; PIAAC <Programme for the International Assessment of Adult Competencies>; PISA <Programme for International Student Assessment>; Deutschland; OECD-Staaten
TeildisziplinSchulpädagogik
Erwachsenenbildung / Weiterbildung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Das "Programme for the International Assessment of Adult Competencies" (PIAAC) ist ein weiterer Mosaikstein, der Entwicklungen im deutschen Bildungswesen auch jenseits der PISA-Altersgruppe der 15-Jährigen für die 16- bis 65-Jährigen empirisch abbildet. Ausgehend von einem bildungsbiografischen Verständnis von Kompetenzen wird in einer Zusammenschau von PISA und PIAAC der Frage nachgegangen, wie sich die Position Deutschlands im internationalen Vergleich über verschiedene Altersgruppen hinsichtlich der Mathematik- und Lesekompetenz entwickelt. Belege für eine günstige Auswirkung des deutschen Systems der beruflichen Bildung auf die Kompetenzen junger Erwachsener konnten in diesen Querschnittsanalysen ebenso wenig nachgewiesen werden wie eine graduelle Abnahme des Effekts sozialer Herkunft, der sich im Trendverlauf von fünf PISA-Wellen abgezeichnet hat. Die Kontinuität der im internationalen Vergleich durch alle Altersgruppen stabilen Position Deutschlands im Mittelfeld wirft angesichts des wirtschaftlichen Erfolges der jetzigen Generation von Erwerbstätigen die Frage auf, welche Rolle den in PISA gemessenen Kompetenzen außer einer Indikatorfunktion für die Effizienz von Schule für den individuellen Lebensverlauf zukommt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The "Programme for the International Assessment of Adult Competencies" (PIAAC) is another important empirical study to investigate developments in the educational system of Germany beyond the 15-year olds that PISA is focused on. From a biographical viewpoint of competencies, this article combines PIAAC and PISA results to address the question how the ranking of Germany across the age groups changes across different age groups with respect to mathematics and reading literacy. The cross-sectional analyses did not provide any evidence of a positive effect of the comprehensive German professional training system. In addition, the trend towards lesser impact of parental educational background in Germany, found over five waves of PISA, could not be replicated for the 16- to 24-year-old adults in PIAAC. In light of Germany´s economic success, the consistency of Germany´s position close to the international average for all age groups from age 16 to 65 in both literacy domains raises questions about the relevance of these competencies for educational development beyond their value as indicators for the efficacy of the school system. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2015
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am21.02.2018
Empfohlene ZitierungCortina, Kai S.: PIAAC und PISA. Pädagogisch paradoxe Parallelen - In: Zeitschrift für Pädagogik 61 (2015) 2, S. 223-242 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-153238
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