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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelKinematische Untersuchung der Handschrift mit STREGA CSWin: Ein Verfahren zur Förderplanung und zur Wirksamkeitsforschung
ParalleltitelKinematic analysis of handwriting with STREGA CSWin: An assessment tool for intervention planning and effectiveness research
Autoren ;
OriginalveröffentlichungEmpirische Sonderpädagogik (2017) 4, S. 406-425
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Handschrift; Schreiben; Psychomotorik; Messinstrument; Kind; Motorische Entwicklung; Entwicklungsstörung; Computerprogramm; Computerunterstütztes Verfahren; Therapie; Förderung; Wirkung; Testverfahren; Reliabilität; Evaluation; Wirkungsforschung
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Behindertenpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1869-4934
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Ziel der vorliegenden Untersuchung war die Erprobung eines Testinstruments zur grafomotorischen Verlaufsdiagnostik unter Einbezug der Einschätzung der beteiligten Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten. Dazu wurde der Verlauf von grafomotorischen Fertigkeiten in einer Stichprobe von 60 Kindern längsschnittlich untersucht. Diese Mädchen und Jungen besuchten aufgrund von Schwierigkeiten mit der Handschrift eine Psychomotorik-Therapie. Die handschriftlichen Fertigkeiten wurden während eines halben Jahres in 4- bis 6-wöchigen Intervallen sechsmal computergestützt auf einem Tablett erfasst (kinematische Messung von Schreibdruck, Geschwindigkeit und Automation). Zusätzlich wurden die Kinder zu Beginn der Studie mit dem FEW-2 und dem M-ABC-2 getestet. Die teilnehmenden zwölf Therapeutinnen und Therapeuten führten die Datenerhebungen durch und wurden im Rahmen von Gruppeninterviews über ihre Erfahrungen in der Anwendung der Tabletts wie auch über die Reaktionen der Kinder befragt. Die Analyse der verbalen Daten legt nahe, dass die kinematische Untersuchung und Verlaufsdokumentation ein ebenso nützliches wie praktikables Instrument für die Psychomotorik-Therapie sein kann. Des Weiteren zeigt sich, dass die Auswertung der erhobenen kinematischen Daten eine präzise Beobachtung und Dokumentation der Therapiefortschritte ermöglicht, die im Rahmen der Wirksamkeitsforschung künftig vermehrt genutzt werden könnte. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):In the present study we aimed to examine the usability of a diagnostic tool to test the graphomotor development with special regards on the feedback of the involved therapists. We examined the development of graphomotor skills longitudinally in a sample of 60 children. These children attended a psychomotor therapy because of identified handwriting difficulties. The handwriting skills were recorded six times on a digitizing tablet over six months with four to six week intervals (kinematic measurement of graphomotor parameters with regard to pressure, speed and automation). In addition, the German version of the Developmental Test of Visual Perception-2 and the Movement-Assessment- Battery-for Children-2 were administered at the beginning of the study. The twelve therapists participating in the study carried out the data collection. Within the last two months of the study, 11 of them participated in group interviews and reported their experiences using the tablets as well as their observations with respect to the reactions of the children. These interviews revealed that kinematic examination and documentation can be a useful and practical diagnostic tool for psychomotor therapists. The collected kinematic data provide valuable information on the course and probable improvements during therapy, which could be increasingly used in the field of efficacy studies. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftEmpirische Sonderpädagogik Jahr: 2017
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am16.03.2018
Empfohlene ZitierungHurschler Lichtsteiner, Sibylle; Wicki, Werner: Kinematische Untersuchung der Handschrift mit STREGA CSWin: Ein Verfahren zur Förderplanung und zur Wirksamkeitsforschung - In: Empirische Sonderpädagogik (2017) 4, S. 406-425 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-153970
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