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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Originaltitel: Bilanz der empirischen Bildungsforschung
Paralleltitel: The history and results of empirical educationial research in Germany
Autor:
Originalveröffentlichung: Zeitschrift für Pädagogik 36 (1990) 5, S. 687-709
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Bildungsforschung; Empirische Forschung; Wissenschaftsgeschichte; Bildungssystem; Schulsystem; Evaluationsforschung; Bildungsbeteiligung; Chancengleichheit; Bildungschance; Bildungsgeschichte; Bildungspolitik; Bildungsplanung; Deutschland
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung; Bildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0044-3247
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Die empirische Bildungsforschung, die sich etwa ab 1965 entwickelte, ist Teil der "realistischen Wende" in der Pädagogik. Nach der fast ausschließlichen Vorherrschaft normativer Gestaltungsbemühungen wurde erstmals systematisch die vorfindbare Realität der Bildungsbeteiligung untersucht. Gleichzeitig verlagerte sich das Veränderungsbestreben von der personalen und inhaltlichen Ebene auf die strukturelle. Zum Kernpunkt wurde die Frage der Chancengleichheit und die Möglichkeit ihrer Förderung. Faktisch ist die "Herstellung" von Chancengleichheit im nationalen und internationalen Maßstab nicht eindrucksvoll gelungen. Die Wirklichkeitsbeobachtung zum Nutzungsverhalten der "Abnehmer" selber ist in der Zwischenzeit zu einem methodologisch hoch entwickelten Forschungsbereich geworden, der in bedeutendem Maße von der Konstanzer Bildungsforschung angestoßen wurde. Dasselbe gilt auch für die Entwicklung evaluativer Forschungskompetenzen im Rahmen von Modellversuchen. Die pädagogischen Prioritäten haben sich dagegen wieder auf die personale und inhaltliche Ebene verlagert. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): Empirical educational research, which has developed rapidly from 1965 onward, is part of a paradigm change in the science of education. After an almost exclusive dominance of normative attempts to build up the educational system, the factual situation of the educational system became, for the first time, the focus of systematic investigation. At the same time, the impetus of innovation changed from the personal and content level to the structural one. The issue of equal education opportunity became the focus of attention. But the realization of this ideal has not been very successful, neither on the national nor on the international level. In the meantime, careful scrutiny in describing and analyzing the "factual order" of the educational system has developed into a research activity of high professional standards. Educational research at the University of Constance has had a respectable share in this development. This also applies to the development of evaluative research competence in the context of educational experiments. But the normative preferences have changed again. Emphasis is now placed on the personal and curricular level of the educational process. (DIPF/Orig.)
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Eintrag erfolgte am: 11.12.2008
Empfohlene Zitierung: Fend, Helmut: Bilanz der empirischen Bildungsforschung - In: Zeitschrift für Pädagogik 36 (1990) 5, S. 687-709 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-16378