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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
TitelEntwicklung kategorialen Organisierens als Gedächtnisstrategie: Zur Rolle des Aufgabenkontextes und der Interitem-Assoziativität
Autor
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Entwicklungspsychologie und pädagogische Psychologie 24 (1992) 4, S. 317-334
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Schüler; Gedächtnis; Denkprozess; Erinnerung; Assoziation; Experiment; Grundschule; Primarbereich; Schuljahr 02; Schuljahr 04; Entwicklungspsychologie; Psychologie; Deutschland
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Schulpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0049-8637
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Im vorliegenden Experiment wurden Entwicklungsfaktoren des zunehmenden kategorialen Organisierens bei Reproduktionsaufgaben im Verlauf der Grundschuljahre analysiert. Zweit-und Viertkläßler lernten und reproduzierten eine Liste mit kategorisierbaren Items unter einer standardmäßigen Free-Recall-Prozedur (FR), einer unterstützten Free Recall-Prozedur mit indirektem Kategorisierungshinweis (UFR), einer erschwerten Sort-Recall-Aufgabe ohne Sortierinstruktion (ESR), oder einer Sort-Recall-Bedingung mit unspezifischer Sortierinstruktion (SR). Das Lernmaterial enthielt kategorial/nichtassoziative (Hund-Raupe), kategorial/assoziative (Hund-Katze) und nichtkategorial/assoziative (Hund-Leine) Interitem-Relationen. Die generelle Leistungsüberlegenheit der Viertkläßler fiel unter der SR-Bedingung am deutlichsten aus. Unter dieser Bedingung zeigten sich für Viertkläßler auch eindeutige Hinweise auf eine strategische Nutzung kategorialen Organisierens. Strategen zeigten im Vergleich zu Nichtstrategen eine höhere Leistung, vermehrtes Organisieren, ein besseres Metagedächtnis und eine stärkere Aktivierung kategorial-assoziativer Relationen. Es werden Schlußfolgerungen über die Rolle des Aufgabenkontextes für die Entwicklung kategorialer Organisationsstrategien gezogen und die Frage aufgeworfen, ob ältere Grundschulkinder beim strategischen kategorialen Organisieren auch hoch-assoziative kategoriale Relationen bewußt und kontrolliert aktivieren. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The present study is concerned with some factors underlying increases in categorial recall clustering during elementary school years. Second-and fourth-graders received a list of clusterable items in either a free recall task (FR), or a free recall task with an indirect clustering cue during item presentation (CFR), or an uncued sort-recall task without sort instruction (USR), or a standard sort-recall task (SR). List materials represented categorical/ nonassociative (dog-caterpillar), categorial/associative (dog-cat), and noncategorical/associative (dog-lead) interitem relations. Fourth-graders levels of recall and clustering were superior to that of second-graders. Grade differences in recall performance were most obvious in the SR condition, where unequivocal evidence for older children's strategic clustering behavior was found, too. Strategic fourth-graders outperformed nonstrategic peers with regard to levels of recall, clustering, metamemory, and the use of categorical associative relations. A discussion of the role of task features for the emergence of strategic organization is provided and the question is addressed, whether a planful and controlled activation of high-associative categorical relations is part of ten-year-olds' strategic use of categorical organization. (DIPF/ Orig.)
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am15.04.2009
Empfohlene ZitierungHasselhorn, Marcus: Entwicklung kategorialen Organisierens als Gedächtnisstrategie: Zur Rolle des Aufgabenkontextes und der Interitem-Assoziativität - In: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und pädagogische Psychologie 24 (1992) 4, S. 317-334 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-17040
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