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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Titel: New guiding principles in educational policy: the case of Germany
Autor:
Originalveröffentlichung: Journal of education policy 8 (1993) 4, S. 307-320
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Leitsatz; Richtlinien; Elternmitwirkung; Elternrecht; Pluralismus; Dezentralisierung; Schulautonomie; Autonomie; Bildungsmarkt; Bildungspolitik; Schulpolitik; Eltern; Schule; Schulsystem; Schulgesetz; Schulform; Hauptschule; Realschule; Gymnasium; Gesamtschule; Deutschland; Hessen
Pädagogische Teildisziplin: Allgemeine Erziehungswissenschaft; Bildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0268-0939
Sprache: Englisch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: (Verlags-)Lektorat
Abstract (Englisch): Pluralism, decentralization, deregulation, school autonomy, greater diversity and parent empowerment in education are among the new guiding principles in educational policy in numerous industrial countries. Whereas this paradigm shift reflects the advance of the market ideology into the education sector in other (particularly English-speaking) countries, the driving force behind this movement in Germany is rather the political system's loss of legitimation and the conflict-ridden state of educational policy. The first part of the article takes a retrospective view which links up to the analyses of Weiler. It shows that the former strategies for securing legitimation and regulating conflicts -involving science in the educational reform process, legalization and judicialization -have only been effective temporarily. Using the new Education Act of Hesse as example, the hypothesis is developed that the strategy of increasing parent empowerment and partially transferring regulatory powers and decision-making competence to individual schools will also not bring about the expected effects since this will not solve the structural problems of the German school system. In the second part of the article this thesis is elaborated within the framework of a differentiated analysis of the consequences of the structural problems as manifested in individual school types on local educational markets. (DIPF/Orig.)
Abstract (Deutsch): Pluralismus, Dezentralisierung, Deregulierung, Schulautonomie, größere Differenzierung und Stärkung der Eltern sind einige der neuen Leitprinzipien der Bildungspolitik in zahlreichen Industriestaaten. Während aber dieser Paradigmenwechsel in anderen Ländern das Eindringen der Marktideologie in den Bildungssektor widerspiegelt, ist in Deutschland die treibende Kraft hinter dieser Bewegung eher der Legitimationsverlust des politischen Systems und der konfliktbeladene Zustand der Bildungspolitik. Der erste Teil des Aufsatzes zeigt retrospektiv, dass die früheren Strategien der Legitimitätssicherung und Konfliktregulierung - nämlich die Wissenschaft in den Prozess der Bildungsreform einzubeziehen sowie die Verrechtlichung - nur zeitweise wirksam waren. Am Beispiel des neuen hessischen Schulgesetzes wird die Hypothese entwickelt, dass die Strategie der Stärkung der Elternrechte und die Strategie, Regelungsbefugnisse und Entscheidungskompetenzen teilweise auf die einzelne Schule zu verlagern, ebenfalls nicht die erwarteten Wirkungen zeigen wird, weil dies nicht die strukturellen Probleme des deutschen Schulsystems lösen wird. Im zweiten Teil des Aufsatzes wird diese These im Rahmen einer differenzierten Analyse der Folgen der Strukturprobleme ausgebreitet, wie sie sich in einzelnen Schularten auf den lokalen Bildungsmärkten manifestieren. (DIPF/Abstr. a. d. Engl. übers.)
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Eintrag erfolgte am: 06.07.2009
Empfohlene Zitierung: Weiß, Manfred: New guiding principles in educational policy: the case of Germany - In: Journal of education policy 8 (1993) 4, S. 307-320 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-19200