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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
URN:
TitelReale Gewalt - mediale Gewalt. Förderung der Konfliktlösungsfähigkeit von Schülern im Rahmen der moralischen Erziehung. Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Interventionsprogramms zur gewaltfreien Konfliktlösung
Autor
OriginalveröffentlichungHerbolzheim : Centaurus-Verl. 2003, 425 S. - (Pädagogik & Sozialwissenschaften; 3) - (Zugl.: Erlangen-Nürnberg, Univ., Diss. 2001)
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Gewalt; Konfliktforschung; Problemlösen; Massenmedien; Mediennutzung; Medienwirkung; Schule; Sekundarstufe I; Schüler; Hochschulschrift; Intervention; Moralische Entwicklung; Deutschland
TeildisziplinSchulpädagogik
Sozialpädagogik
DokumentartMonographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung
ISBN3-8255-0412-3
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusQualifikationsarbeit (Dissertation, Habilitationsschrift)
Abstract (Deutsch):Der tendenzielle Anstieg von Gewalt an Schulen, die erhöhte Gewaltbereitschaft und eine immer schnellere und ansatzlosere Gewaltreaktion von Schülern in Konfliktsituationen löste in der Öffentlichkeit umfassende Diskussionen und eine Vielzahl empirischer Forschungsarbeiten aus. Gewaltbereitschaft und Gewalthandlungen von Kindern und Jugendlichen werden häufig im Zusammenhang mit der enormen Ausbreitung von Gewaltdarstellungen in den Massenmedien gesehen und begründet. Aus einem pädagogischen Blickwinkel heraus erscheint es deswegen dringend geboten, einem weiteren Anstieg von Gewalt und Aggression in Schulen wirksam entgegenzutreten und die Konfliktlösungskompetenz von Schülerinnen und Schülern im Rahmen von Schule und Unterricht gezielt zu fördern. Trotz einer Fülle an Untersuchungen und Theorieansätzen fehlt es bisher an erprobten und evaluierten Interventionsprogrammen für die Schule. Mit der vorliegenden Arbeit wurde ein schulisches Interventionsprogramm zur gewaltfreien Konfliktlösung theoriegeleitet begründet und wissenschaftlich evaluiert. Das entwickelte Interventionsprogramm basiert auf den Forschungsergebnissen zur Gewalt an Schulen, der Gewalt-in-den-Medien-Forschung, der Konfliktheorie sowie der sozial-moralischen Interventionsforschung. Übergeordnete Ziele des Programms sind die adressatengerechte Förderung der konsensualen, gerechten Konfliktlösungsfähigkeit, die Förderung der sozial-moralischen Entwicklung und der Aufbau spezifischer Medienkompetenzen von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I. Bei der empirischen Untersuchung konnten signifikante Effekte durch das Interventionsprogramm nachgewiesen werden. Damit liegt nun ein an verschiedenen Hauptschulen erprobtes und wissenschaftlich evaluiertes Interventionsprogramm gegen reale und mediale Gewalt vor. Es wird somit möglich, die aktuelle Kompetenz zur Konfliktlösungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler auf der Klassenebene gezielt zu fördern. (DIPF/Orig.)
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Eintrag erfolgte am16.04.2012
Empfohlene ZitierungKleber, Hubert: Reale Gewalt - mediale Gewalt. Förderung der Konfliktlösungsfähigkeit von Schülern im Rahmen der moralischen Erziehung. Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Interventionsprogramms zur gewaltfreien Konfliktlösung. Herbolzheim : Centaurus-Verl. 2003, 425 S. - (Pädagogik & Sozialwissenschaften; 3) - (Zugl.: Erlangen-Nürnberg, Univ., Diss. 2001) - URN: urn:nbn:de:0111-opus-37468
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