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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel: Die Ziele der stationären Jugendhilfe. Eine Typologie fachlicher Ziele und Zuweisungsmuster in der Hilfeplanung des Jugendamtes
Autoren: ; ;
Originalveröffentlichung: Zeitschrift für Pädagogik 48 (2002) 5, S. 765-785
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Empirische Untersuchung; Multivariate Analyse; Diagnostik; Erziehungshilfe; Bedarfsplanung; Jugendhilfe; Bedarf; Zielgruppe; München
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung; Sozialpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0044-3247
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Aus einer vollständigen Falldokumentation aller stationären Erziehungshilfemaßnahmen des Stadtjugendamtes München in den Jahren 1996 bis 1998 wurden einerseits die mit dem jungen Menschen vereinbarten pädagogischen Ziele, andererseits die mit seinen Eltern vereinbarten Ziele der Hilfeplanung einer typologischen Analyse unterzogen. Mithilfe einer Latenten-Klassen-Analyse fanden sich 12 "typische" Muster von Zielkonstellationen bei den jungen Menschen, die sich als charakteristische Konstellationen aus einer umfangreichen Liste von 54 möglichen Einzelzielen ergeben. Für die Ziele mit den Eltern wurden aus 28 Einzelzielen 5 Zieltypen identifiziert. Die Zieleklassen folgen einem Muster aus steigender Intensität bei sinkender Prävalenz, und einigen speziellen Konstellationen. Sie zeigen sich stark altersabhängig und geschlechtsspezifisch; zudem bestehen deutliche Zusammenhänge zwischen den Zielvereinbarungen mit den Kindern und Jugendlichen einerseits und denjenigen mit den Eltern andererseits. Die Zielemuster können als soziale Repräsentationen von Zuweisungen in die stationäre Hilfe gelten, die Aufschluss über die daraus abzuleitenden diagnostischen Anforderungen an die Hilfeplanung im Rahmen der Unterbringung in die stationären Erziehungshilfen geben können. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): On the basis of a complete case documentation of all measures of stationary educational support given by the Munich youth welfare department during the period from 1996 to 1998, the authors undertook a typological analysis of the pedagogical aims agreed upon with the young people, on the one hand, and of the aims of the support plan agreed upon with the parents, on the other. By means of a latent class analysis, 12 “typical” patterns of target constellations regarding young people could be shown which emerged as characteristic constellations from a comprehensive list of more than 54 possible individual aims. As regards the aims agreed upon with the parents, 5 target types were identified from a list of 28 individual aims. The target classes follow a pattern of increasing intensitiy correlating with decreasing prevalence, with a few special constellations. They prove to be highly dependent on age and gender; furthermore, there are clear links between the targets set with the children and adolescents, on the one hand, and those set with the parents, on the other. The target patterns can be considered social representations of an allocation to stationary help, which may give an insight into the diagnostic demands on support plans within the framework of an accommodation in stationary educational aid to be deduced from these patterns. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Zeitschrift für Pädagogik Jahr: 2002
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 21.07.2011
Empfohlene Zitierung: Frick, Ulrich; Kurz-Adam, Maria; Köhler, Michael: Die Ziele der stationären Jugendhilfe. Eine Typologie fachlicher Ziele und Zuweisungsmuster in der Hilfeplanung des Jugendamtes - In: Zeitschrift für Pädagogik 48 (2002) 5, S. 765-785 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-38607