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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
TitelMentalität und Intergenerationalität als Rahmenbedingungen "Lebenslangen Lernens". Konzeptionelle Konsequenzen aus Ergebnissen einer biografieanalytischen Mehrgenerationenstudie in Ostdeutschland
Autor
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 49 (2003) 3, S. 362-382
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Bildungsprozess; Biografische Methode; Empirische Untersuchung; Qualitative Forschung; Gesellschaft; Mentalität; Soziale Einstellung; Generationenbeziehung; Familie; Lernprozess; Lebenslanges Lernen; Modernisierung; Tradition; Deutschland-DDR; Deutschland-Östliche Länder; Geschichte <Histor>
TeildisziplinHistorische Bildungsforschung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Der Beitrag basiert auf einer umfangreichen qualitativen Mehrgenerationenstudie in Ostdeutschland. Ziel ist die Rekonstruktion der individuellen Verarbeitung dramatischer historisch-politischer Brüche in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts und die Identifikation variierender innerfamiliärer Tradierungsmuster. Das Ergebnis erscheint provokant: Quer zu den untersuchten sozialen Milieus bleiben im weitaus größeren Teil des Samples soziale Orientierungen und Einstellungen zwischen der Großeltern- und der Enkelgeneration praktisch unverändert. Der Autor spricht von einer "intergenerationalen Modernisierungsresistenz", die für die ostdeutsche Gesellschaft charakteristisch sei. Er nutzt diesen Befund für eine interessante Erweiterung des theoretischen Konzepts "Lebenslangen Lernens": Bildungsprozesse in der Lebensspanne können offenbar nur dann angemessen verstanden werden, wenn man auch mentalitäre Tiefenstrukturen und intergenerationale Tradierungspraxen systematisch berücksichtigt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The contribution by Peter Alheit is based on a comprehensive qualitative multigenerational study carried out in East Germany. Its target is the reconstruction of the individual processing of dramatic historio-political breaks in twentieth-century German history and the identification of varying intra-familial patterns of tradition. The result appears to be provocative: across the social environments analyzed, by far the larger part of the sample shows social orientations and attitudes to remain practically unchanged between the generation of grandparents and that of grandchildren. Alheit speaks of an “intergenerational resistence to modernization” which was characteristic of the East German society. The author uses this finding as the basis for an interesting broadening of the theoretical concept of “life long learning”: it seems that educational processes throughout a life-span can only be adequately understood if mental deep structures and intergenerational practices of tradition are systematically taken into account. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2003
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Eintrag erfolgte am18.08.2011
Empfohlene ZitierungAlheit, Peter: Mentalität und Intergenerationalität als Rahmenbedingungen "Lebenslangen Lernens". Konzeptionelle Konsequenzen aus Ergebnissen einer biografieanalytischen Mehrgenerationenstudie in Ostdeutschland - In: Zeitschrift für Pädagogik 49 (2003) 3, S. 362-382 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-38836
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