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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Titel: PISA und Allgemeinbildung
Autor:
Originalveröffentlichung: Zeitschrift für Pädagogik 49 (2003) 3, S. 400-412
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Bildung; Bildungsbegriff; Allgemeinbildung; Bildungsinhalt; Grundbildung; Rezeption; Schüler; Leistungsüberprüfung; Lesekompetenz; Schlüsselqualifikation; Auswahl; Konzeption; Leistungsmessung; PISA <Programme for International Student Assessment>; Deutschland
Pädagogische Teildisziplin: Schulpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0044-3247
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): PISA hat zu einer erneuten Bildungsdebatte geführt. Gegenüber dem darin fast beliebigen Gebrauch des Bildungsbegriffs fragt der Beitrag nach dem Verhältnis des PISA-Programms zum Konzept der Allgemeinbildung. Er erläutert den gesellschaftlich begründeten Anspruch des Literacy- Ansatzes von PISA sowie dessen Bedeutung als zukunftsweisende Neuorientierung des Kerns einer sachbezogenen Grundbildung im funktionalpragmatischen Sinn. Aufgezeigt und diskutiert werden aber auch die Grenzen des PISA-Programms im Hinblick auf die literarisch-ästhetische, soziale und politische Dimension schulischer Bildung. Fazit: Wenn PISA, wie dies geschieht, als umfassendes Allgemeinbildungskonzept und als Gesamturteil über Schule missverstanden wird - Ansprüche, die PISA selbst nicht erhebt - werden Schule und Unterricht bei den Bemühungen um Qualitätsverbesserung in ihren Inhalten und in ihrer sozialen Gestaltung verkürzt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): PISA has lead to a renewed debate on education. Contrary to the rather free use of the term edcuation in this debate, the author looks at the relation between the PISA program and the concept of general education. He explains the socially grounded demands of the PISA literacy approach as well as its importance as a trend-setting reorientation of the core of a relevant basic education in the functional-programmatic sense. Furthermore, the limitations of the PISA program are pointed out and discussed in view of the literary-aesthetic, social, and political dimension of school education. On balance, the author argues that if PISA, as is at present the case, is misunderstood as an extensive concept of general education and an overall judgement on schooling – claims not raised by PISA itself – then school and instruction will, in the course of the efforts to improve their quality, be restricted in both content and social organization. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Zeitschrift für Pädagogik Jahr: 2003
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 18.08.2011
Empfohlene Zitierung: Messner, Rudolf: PISA und Allgemeinbildung - In: Zeitschrift für Pädagogik 49 (2003) 3, S. 400-412 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-38851