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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Titel: Zum Zusammenhang von Wohnortswahl und Schulqualität: theoretische Überlegungen und empirische Befunde
Autor:
Originalveröffentlichung: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 28 (2006) 3, S. 371-392
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Chancengleichheit; Soziale Herkunft; Leistung; Lernen; Öffentliches Bildungswesen; Lernfähigkeit; Sekundarstufe I; OECD <Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung>; Statistische Analyse; Schweiz
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0252-9955; 1424-3946
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Die Zusammensetzung der Schülerschaft beeinflusst die individuellen Leistungen der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler in der Schweiz – das haben Analysen der PISA-Daten 2000 und 2003 gezeigt. Es stellt sich die Frage, warum eine Konzentration von Schülerinnen und Schülern mit sprachlichen und sozio-ökonomischen Benachteiligungen in bestimmten Schulhäusern nicht einfacher verhindert werden kann. Einen Einblick in den Prozess der sozialen Segregation von Gemeinden und Wohnquartieren bieten Theorien der sozial-räumlichen Differenzierung und der Wohnortswahl. Vor diesem theoretischen Hintergrund wird der Zusammenhang von Gemeindemerkmalen, wie zum Beispiel der Steuerbelastung oder der Wohnatmosphäre, mit dem Wohnort von gutsituierten Personen deskriptiv untersucht. Ebenfalls gezeigt wird in diesem Beitrag der Einfluss des Reichtums von Gemeinden auf die Ausstattung ihrer Schulhäuser. Die theoretischen und empirischen Erkenntnisse machen deutlich, dass die Wohnortswahl statushoher Personen im Zusammenhang steht mit der sozialen Entmischung der Schülerschaft in Schweizer Schulhäusern. Mehrfachbelastungen ergeben sich dadurch vor allem für fremdsprachige, sozial benachteiligte Jugendliche, welche nicht in reichen Gemeinden wohnen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): According to the analyses of the Swiss 2000 and 2003 PISA data, the composition of students in classes of ninth graders has an influence on their individual achievements. This leads to the question of why it is so difficult to avoid accumulations of students with language and socio-economic disadvantages in certain regions, and their schools. Looking at the processes of social segregation in communities or living quarters brings up theories of social differentiation and choice of residence. Following this theoretical background, relationships between characteristics of community (i.e., tax charge, or living atmosphere), and place of residence of wealthy people, are investigated on a descriptive level. The relationship between the wealth of a community and the level of equipment of their schools is also shown. The theoretical and empirical results make clear that the choice of residence of people with high socio-economic status and the process of social segregation in Swiss schools are interconnected. Multiple stress is also put on foreign-language students from socially disadvantaged milieus who do not live in wealthy communities. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften Jahr: 2006
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 08.09.2011
Empfohlene Zitierung: Coradi Vellacott, Maja: Zum Zusammenhang von Wohnortswahl und Schulqualität: theoretische Überlegungen und empirische Befunde - In: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 28 (2006) 3, S. 371-392 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-41644