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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel: Die Übertrittsempfehlung – zufällig oder zuverlässig? Analyse der Determinanten und Konstanz von Lehrerempfehlungen bei Schulübertritten während sieben Jahren
Autoren: ; ;
Originalveröffentlichung: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 30 (2008) 3, S. 549-578
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Übertrittsverfahren; Schulübergang; Leistungsbeurteilung; Bezugsnorm; Schulsystem; Freiburg <Schweiz>; Deutschsprachige Schweiz
Pädagogische Teildisziplin: Schulpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0252-9955; 1424-3946
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Übergänge sind ein zentrales Merkmal des mitteleuropäischen Schulsystems und sind wichtige Phasen für das Kind. Bei gegliederten Schulsystemen wird der Eintritt in die Sekundarstufe I besonders bedeutsam, weil mit der Zuweisung zu einem der Schultypen implizit auch die Zuteilung von Bildungschancen verbunden ist. Für die Zuweisung ist die Lehrerempfehlung ein weitverbreitetes Kriterium. Dieser Beitrag untersucht, ob sich die Determinanten der Lehrerempfehlung in sieben aufeinanderfolgenden Jahrgängen unterscheiden und sich ein stabiles Modell der Lehrerempfehlung erstellen lässt. Die Daten stammen von 5332 Schülerinnen und Schülern des Übertrittsverfahrens von der Grundschule in die Sekundarschule I der deutschsprachigen Schulen des Kantons Freiburg (Schweiz). Unter Berücksichtigung der Schachtelung der Daten auf Klassenebene wurde für sieben verschiedenen Jahre das gleiche Modell spezifiziert. Die Modellierung der Lehrerempfehlung erwies sich über die verschiedenen Jahrgänge hinweg als statistisch nicht signifikant unterschiedlich, jedoch existieren teilweise unterschiedliche Tendenzen der Gewichtung von Variablen. Lehrpersonen achten stärker auf Leistungsstand- als auf Leistungsprozessbeurteilungen, wobei Einschätzungen des Leistungsstandes in Mathematik und Deutsch und der kognitiven Fähigkeiten die am stärksten gewichteten Prädiktoren sind. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): Transitions are a central feature of the Central European school system and are important stages for a child. For school systems with different achievement based secondary school tracks, the entry into the secondary school is particularly important, because the assignment to one of the tracks is implicitly also connected to the allocation of educational opportunities. For the tracking, the teacher recommendation is a widespread criterion. This paper investigates whether the determinants of teachers recommendations from seven consecutive years differ and if a stable model of the teacher recommendation can be found. The data stem from 5,332 pupils in the transition process from primary to secondary school of the German-speaking schools in the canton of Freiburg (Switzerland). Taking into account the nested data on the class level the same model is specified for seven consecutive years. The model of the teachers’ recommendations does not differ statistically significant. Teachers consider the performance evaluation more than the process evaluations. The strongest predictors are the Mathematics and German grades, as well as the estimated cognitive skills. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften Jahr: 2008
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 07.09.2011
Empfohlene Zitierung: Baeriswyl, Franz; Wandeler, Christian; Christ, Oliver: Die Übertrittsempfehlung – zufällig oder zuverlässig? Analyse der Determinanten und Konstanz von Lehrerempfehlungen bei Schulübertritten während sieben Jahren - In: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 30 (2008) 3, S. 549-578 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-42325