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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel: Ästhetische Bildung als kontingente Vermittlung zwischen Wissenschaftsordnungen. Kunst, Literatur und ästhetische Erfahrung in den Autobiografien Emil Noldes und Jakob Wassermanns
Autoren: ;
Originalveröffentlichung: Zeitschrift für Pädagogik 52 (2006) 3, S. 417-433
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Bildung; Bildungstheorie; Bildungsprozess; Selbstreflexion; Wahrnehmung; Autobiografie; Literatur; Ästhetik; Kunst; 20. Jahrhundert; Künstler
Pädagogische Teildisziplin: Allgemeine Erziehungswissenschaft
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0044-3247
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Der Diskurs zu "ästhetischer Bildung", der vor allem durch die Arbeiten Klaus Mollenhauers in den 1990er Jahren beeinflusst wurde, bricht in der Pädagogik mit der harschen Diagnose Yvonne Ehrenspecks ab, dass die "Versprechungen des Ästhetischen" in einer erstaunlichen Diskrepanz zu ihrer "Umsetzungswirklichkeit" stünden. Der vorliegende Beitrag stellt diesen Abbruch in Frage und versucht am Beispiel zweier Künstlerautobiografien des frühen 20. Jahrhunderts, Emil Noldes und Jakob Wassermanns, zu zeigen, dass ästhetische Bildung durchaus eine zentrale Dimension der Bildungsprozesse in der Moderne bleibt. Einen wichtigen theoretischen Zugang bietet dabei die Tradition des amerikanischen Pragmatismus, insbesondere Deweys Überlegungen zu "Kunst als Erfahrung". Ästhetische Erfahrung hat gewiss nicht jenen Mollenhauer zugeschriebenen Unmittelbarkeitsstatus. Sie ist eine vermittelnde Bildungsbewegung, die ihren eigenen, unabhängigen Charakter erst in der kontingenten Auseinandersetzung mit "nichtästhetischen" Wissensordnungen gewinnt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): The pedagogical discourse on aesthetic education, which, during the 1990s, was prominently influenced by Klaus Mollenhauer, suddenly breaks off with Yvonne Ehrenspeck's harsh diagnosis that the "promises of the aesthetic" show an astonishing discrepancy to their "translation into reality". The authors question this break-off and refer to the autobiographies of two artists of the early 20th century, Emil Nolde and Jakob Wassermann, to show that aesthetic education has, in fact, remained a crucial dimension of educational processes in the modern age. An important theoretical approach is provided by the tradition of American pragmatism, especially by Dewey's reflections on "art as experience". Certainly, aesthetic experience does not have the status of directness attributed to Mollenhauer. It constitutes a mediating educational movement which gains its own independent character only through the contingent discussion of "nonaesthetic" orders of knowledge. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Zeitschrift für Pädagogik Jahr: 2006
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 02.11.2011
Empfohlene Zitierung: Alheit, Peter; Brandt, Morten: Ästhetische Bildung als kontingente Vermittlung zwischen Wissenschaftsordnungen. Kunst, Literatur und ästhetische Erfahrung in den Autobiografien Emil Noldes und Jakob Wassermanns - In: Zeitschrift für Pädagogik 52 (2006) 3, S. 417-433 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-44678