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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
TitelFamilienstrategien und Bildungswege in Unternehmerfamilien 1840-1920
Autor
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 52 (2006) 5, S. 630-641
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Bildungsverhalten; Sozialisation; Familie; Bildungswesen; Familienerziehung; Unternehmen; Unternehmer; 19. Jahrhundert; 20. Jahrhundert; Status; Bürgertum; Deutschland <bis 1945>
TeildisziplinHistorische Bildungsforschung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Im Beitrag wird die Frage diskutiert, welche Bedeutung das Bildungssystem für die Unternehmer des 19. und frühen 20. Jahrhunderts im Zusammenhang von Statuserhalt und Berufsvererbung besaß. Es zeigt sich, dass die Bildungsbeteiligung der Unternehmer an den höheren Bildungseinrichtungen einerseits kontinuierlich stieg, andererseits aber Bildungspatente kaum als Einstieg in das Unternehmertum fungierten. An Fallbeispielen wird deutlich, dass die Unternehmer im Rahmen der verfolgten Familienstrategie der Nachfolgesicherung auf die Wahl des richtigen Schultyps (Realschulen) angewiesen waren und diese in gelingenden Fällen mit einer auf die Nachfolgeplanung abgestimmten Familienerziehung koordiniert hatten. Eine humanistische Gymnasialbildung konnte, verband sie sich zusätzlich mit besonderen familialen Konstellationen, zum Ausstieg aus dem Unternehmertum führen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The author discusses the question of the significance of the educational system for entrepreneurs of the 19th and early 20th century with regard to the preservation of status and the passing on of professional skills to the next generation. It becomes apparent that, on the one hand, the entrepreneurs´ participation in education at secondary educational institutions increased steadily, but, on the other hand, educational certificates hardly functioned as tickets for an entry into entrepreneurship. On the basis of case studies, it is shown that, within the framework of the designated family strategy of preserving the succession, the entrepreneurs depended on the choice of the right type of school (Realschulen), which they then, if successful, coordinated with a family education tuned to the plans for succession. A humanist secondary-school education could, in combination with special family constellations, lead to the opting out of entrepreneurship. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2006
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am02.11.2011
Empfohlene ZitierungGroppe, Carola: Familienstrategien und Bildungswege in Unternehmerfamilien 1840-1920 - In: Zeitschrift für Pädagogik 52 (2006) 5, S. 630-641 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-44773
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