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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel: Zum Prozess der Entscheidungsfindung zwischen vorzeitiger und fristgerechter Einschulung
Autoren: ; ;
Originalveröffentlichung: Journal for educational research online 1 (2009) 1, S. 135-153
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Befragung; Längsschnittuntersuchung; Entscheidung; Erwartung; Fähigkeit; Selbstregulation; Eltern; Früheinschulung; Schulanfang; Schulerfolg; Sprache; Schriftsprache; Mathematische Kompetenz; Bayern; Deutschland; Hessen
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 1866-6671
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Es gibt in Deutschland die Möglichkeit einer vorzeitigen Einschulung, die eine bewusste Entscheidung der Eltern voraussetzt. Über den Prozess der Entscheidungsfindung und die zugrunde liegenden Entscheidungsaspekte der Eltern ist bisher wenig bekannt. Im vorliegenden Beitrag stehen qualitative Befunde des Längsschnitts BiKS3-8 zur Formation der elterlichen Einschulungsentscheidung aus einer leitfadengestützten Interviewerhebung im Vordergrund. Für diese qualitative Befragung wurde aus der BiKS-Gesamtstichprobe (N = 547) eine Substichprobe nach drei Kriterien gebildet, die 12 Mädchen und 9 Jungen umfasst. Dazu ergänzend werden anhand eines Parallelgruppen-Designs (n = 30) entscheidungsrelevante Merkmale aus standardisierten Befragungen des Längsschnitts BiKS-3-8 vergleichend ausgewertet. Den theoretischen Rahmen bildet die Wert-Erwartungs-Theorie. In beiden methodischen Zugängen stellt sich die Entscheidung zwischen vorzeitiger bzw. fristgerechter Einschulung als wahrgenommene Passung zwischen den Fähigkeiten der Kinder und den Anforderungen der Schule dar. Ausschlaggebend für die Entscheidung sind unter anderem die Erfolgserwartung der Eltern und damit verbunden die Einschätzung der kindlichen Fähigkeiten sowie das elterliche Bild von Schule. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): In Germany, parents can enroll their children in school before the official school starting age. Exercising this option, however, requires a conscious decision on the part of the parents. Little is known about how parents make this decision and why. This article presents qualitative findings from the longitudinal study BiKS-3-8, which focuses on how parents form decisions regarding school enrollment. Data are collected through interview surveys. For this qualitative survey, a sub-sample of the BiKS total sample (N = 547) was drawn according to three criteria. The sub-sample included 12 girls and 9 boys. Factors influencing decision-making were explored through another analytical approach employing a parallel group design (n = 30). The theoretical framework underpinning both approaches drew on value-expectation theory. The two analyses showed that the decision governing early or regular school enrollment presented itself as a perceived fit between the abilities of the children and the demands of school. For the parents, estimations of their children's scholastic success, assessment of their children's abilities, and an image of the type of school the children could or should attend all had a crucial impact on their decisions. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Journal for educational research online Jahr: 2009
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 06.12.2011
Empfohlene Zitierung: Pohlmann, Sanna; Kluczniok, Katharina; Kratzmann, Jens: Zum Prozess der Entscheidungsfindung zwischen vorzeitiger und fristgerechter Einschulung - In: Journal for educational research online 1 (2009) 1, S. 135-153 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-45594