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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel: School choice in German primary schools. How binding are school districts?
Autoren: ; ; ;
Originalveröffentlichung: Journal for educational research online 2 (2010) 1, S. 94-120
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Soziale Benachteiligung; Soziale Herkunft; Eltern; Schulwahl; Schulbezirk; Schulkultur; Grundschule; Schüler; Segregation; Sozioökonomische Lage; Ausländeranteil; Einflussfaktor; Qualität; Deutschland; Nordrhein-Westfalen; Wuppertal
Pädagogische Teildisziplin: Pädagogik der frühen Kindheit; Bildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 1866-6671
Sprache: Englisch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Englisch): The paper analyzes school choice in primary schools in Germany. The data used is from Wuppertal, a major city in North-Rhine Westphalia (NRW), where primary school districts existed before 2008. It is shown that it is not uncommon to attend a primary school that is not the assigned public school. Parents choose schools based upon the achievement level and the socioeconomic composition of the school, and upon the distance between the school and their home. Compared to families from advantaged neighborhoods, families from disadvantaged neighborhoods more often send their children to the assigned school. A high percentage of immigrants and/or economically disadvantaged families in the school district is likely to induce parents to choose another school. While advantaged families make choices leading to segregation, the direction of choice is not as clear-cut for disadvantaged families. We found that choice has a negative external effect on the composition of the assigned school and a high level of segregation in primary schools, which exceeds the level of residential segregation. (DIPF/Orig.)
Abstract (Deutsch): In dieser Untersuchung wird die Wahl der Grundschule in Deutschland betrachtet. Die Daten stammen aus Wuppertal. In Nordrhein-Westfalen existierten bis einschließlich des Schuljahres 2007/08 für alle öffentlichen Grundschulen Schulbezirke. Wie die Analyse zeigt, ist es jedoch trotz bestehender Schulbezirke nicht ungewöhnlich, dass die Schülerinnen und Schüler nicht die zuständige Gemeinschaftsgrundschule besuchen. Bei ihrer Schulwahl berücksichtigen die Eltern die Entfernung von ihrem Wohnhaus zur Schule, die Schulqualität und die sozioökonomische Zusammensetzung der Schülerschaft. Im Gegensatz zu begünstigten Familien tendieren Familien, die in benachteiligten Nachbarschaften leben, häufiger dazu, ihre Kinder zur zuständigen Gemeinschaftsschule zu schicken. Ist hingegen die Ausländerquote und/oder der Anteil sozial benachteiligter Familien im Schulbezirk groß, führt dies mit einer größeren Wahrscheinlichkeit dazu, dass die Eltern für ihr Kind eine andere Schule wählen. Auffällig ist auch, dass die Schulwahl begünstigter Familien zur Erhöhung der Segregation führt, während die Wahl benachteiligter Familien keine eindeutige Richtung aufweist. Der negative externe Effekt der Schulwahl auf die Schülerzusammensetzung auf der zuständigen Schule ist jedoch signifikant. Insgesamt kann herausgestellt werden, dass an den Grundschulen ein hohes Segregationsniveau besteht, welches das Niveau der residentiellen Segregation übersteigt. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Journal for educational research online Jahr: 2010
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 06.12.2011
Empfohlene Zitierung: Riedel, Andrea; Schneider, Kerstin; Schuchart, Claudia; Weishaupt, Horst: School choice in German primary schools. How binding are school districts? - In: Journal for educational research online 2 (2010) 1, S. 94-120 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-45695