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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel: Situiertes Lernen in der Lehrerbildung
Autoren: ; ;
Originalveröffentlichung: Zeitschrift für Pädagogik 50 (2004) 5, S. 727-747
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Empirische Untersuchung; Diagnostik; Förderung; Grundschule; Lehrer; Lehrerausbildung; Schülerbeurteilung; Lernbedingungen; Wissenserwerb; Wissenstransfer; Schriftsprache; Anwendungsbeispiel; Praxisbezug; Theorie; Studienanfänger; Bayern; Deutschland
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung; Schulpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0044-3247
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Die theoretischen Überlegungen, die praktischen Umsetzungen sowie die bisher relativ wenigen empirischen Untersuchungen zum "situierten Lernen" haben in der Erziehungswissenschaft seit Mitte der 1980er-Jahre große Beachtung gefunden, sie führten jedoch auch zu heftigen Diskussionen. In der Lehrerbildung wurde dieser Ansatz bisher kaum empirisch überprüft, obwohl diese aufgrund ihres starken Anwendungsbezugs und ihrer komplexen Struktur eine besonders geeignete Domäne für situierte Lehr-Lern-Konzepte sein könnte. Im Rahmen einer empirischen Untersuchung mit Studierenden des Lehramts Grundschule wurde überprüft, inwiefern eine Lernbedingung, in der sich die Studierenden in die Situation eines Lehrers/einer Lehrerin hineinversetzen mussten, geeignet ist, um Diagnose- und Förderkompetenzen - für das Lehrerhandeln als besonders bedeutsam angesehene Fähigkeiten - zu unterstützen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Studierenden der Experimentalgruppe im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die in traditionell-textbasierten Situationen die gleichen Inhalte gelernt hatte, nicht nur bessere Diagnose- und Förderkompetenzen aufgebaut, sondern auch das gleiche erforderliche Faktenwissen erworben haben. Zudem geben die Daten Hinweise darauf, dass bestimmte lernbegleitende Prozesse in situierten Lernbedingungen eine bedeutsame Rolle spielen. (DIPF/ Orig.)
Abstract (Englisch): Since the mid-1980s, theoretical considerations on, practical translations of, and the still small number of empirical studies on “situated learning” have received a high amount of attention in edcuational science, but, on the other hand they have also led to fierce discussions. In teacher training, this approach has so far hardly been examined empirically, although it could, due to its strong practice-orientation and its complex structure, constitute a very apt domain for situated teachinglearning-concepts. Within the framework of an empirical study among students training to become elementary school teachers, it was tested in how far a learning context in which students have to put themselves in the role of a teacher is suited to support diagnostic and fostering competences, which are considered to be of great importance for teaching activities. The results show that the students of the experimental group, compared to the students of the control group which were taught the same contents in traditional text-based situations, developed not only better diagnostic and fostering competences, but also acquired the same required factual knowledge. Furthermore, the data suggest that certain processes accompanying learning play an important role in situated learning conditions. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Zeitschrift für Pädagogik Jahr: 2004
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 14.12.2011
Empfohlene Zitierung: Fölling-Albers, Maria; Hartinger, Andreas; Mörtl-Hafizovic, Dženana: Situiertes Lernen in der Lehrerbildung - In: Zeitschrift für Pädagogik 50 (2004) 5, S. 727-747 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-48373