Startseite pedocs Suchen Navigationsstandort pedocs - Detailanzeige

pedocs - Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Titel: Schulleistungsstudien und soziale Gerechtigkeit
Autor:
Originalveröffentlichung: Zeitschrift für Pädagogik 47 (2001) 2, S. 161-177
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Methode; Pädagogische Forschung; TIMSS <Third International Mathematics and Science Study>; Vergleichsuntersuchung; Soziale Bedingung; Pädagogische Psychologie; Diagnostik; Schule; Schüler; Leistungsüberprüfung; Schülerleistung; Curriculum; Lehrplan; Schulbuch; Gerechtigkeit; Internationaler Vergleich; Leistung; Leistungsmessung; Qualität; Deutschland
Pädagogische Teildisziplin: Vergleichende Erziehungswissenschaft; Schulpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0044-3247
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Internationale Schulleistungsstudien beanspruchen, relevante Lernergebnisse in den Schulsystemen der beteiligten Staaten zu erfassen, um Qualitätsindikatoren für deskriptive und analytische Vergleiche bereitzustellen. Somit ist die Frage zu beantworten, ob die hier genutzten Verfahren der pädagogischen Diagnostik hinreichend gleiche Untersuchungsbedingungen ermöglichen, die zudem hinreichend sensitiv für die nationalen Eigenarten der Bildungssysteme sind. Im Begriff der Fairness kann diese Fragestellung zusammengefasst werden. Aus schulpädagogischer Sicht zielt Fairness auf die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit in der Institution Schule. Im Bereich der psychologischen Diagnostik und insbesondere der Testtheorie stellt Fairness ein instrumentelles Gütekriterium bzw. die Folge hinreichender Testgüte dar. Am Beispiel von TIMSS wird aufgewiesen, dass mit den Methoden avancierter pädagogisch- psychologischer Diagnostik ein hohes Maß an Fairness für die international vergleichede Schulleistungsforschung erreicht werden kann. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): International studies on school achievement claim to record relevant learning results in the school Systems of the countries participating in order to provide quality indicators for descriptive and analytic comparisons. Thus, the question arises whether the methods of pedagogical diagnosis employed here suffice to allow for similar research conditions which are at the same time sufficiently sensitive regarding the national peculiarities of the educational systems. This issue may be summarized in the concept of fairness. From the school-pedagogical point of view, fairness aims at the question of social justice within the institution ‘school’. In the field of psychological diagnosis and in that of test theory, in particular, fairness represents an instrumental value criterion or, rather, the result of an adequate test quality. Taking TIMSS (Third International Mathematics and Science Study) as an example, the author shows that, with the methods of advanced pedagogical-psychological diagnosis, a high degree of fairness may be achieved in international comparative research on school achievement. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Zeitschrift für Pädagogik Jahr: 2001
Statistik: Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 13.02.2012
Empfohlene Zitierung: Arnold, Karl-Heinz: Schulleistungsstudien und soziale Gerechtigkeit - In: Zeitschrift für Pädagogik 47 (2001) 2, S. 161-177 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-52719