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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:


Originaltitel: Die Bedeutung der mittleren Klassenfähigkeit für das Unterrichtsgeschehen und die Entwicklung individueller Fähigkeiten
Paralleltitel: The Relevance of Class Ability for Teaching and Development of Individual Competences
Autor:
Originalveröffentlichung: Unterrichtswissenschaft 35 (2007) 1, S. 68-89
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Wissen; Kognitive Entwicklung; Verhalten; Eignung; Schule; Klassenraum; Schulklasse; Schulumwelt; Oberstufe; Sekundarstufe I; Sekundarstufe II; Sekundarbereich; Schüler; Lehren; Ausbildung; Hochschule; Leistung
Pädagogische Teildisziplin: Schulpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0340-4099
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Das Fähigkeitsniveau der Klasse wurde in der Forschung primär als negative Determinante der Selbstkonzeptentwicklung verstanden. Mittlere Klassenfähigkeit steht aber auch in Beziehung zum Unterrichtsgeschehen und hat über dessen Beeinflussung eine positive Wirkung auf die individuelle kognitive Entwicklung. In einer 10-jährigen Längsschnittstudie mit Gymnasiasten (N=527) in 22 Klassen zweier Gymnasialformen (G8 und G9) wurde der Zusammenhang der mittleren Klassenfähigkeit, gemessen mit dem "Kognitiven Fähigkeits-Test für 4. bis 13. Klassen" (KFT 4-13+), und Unterrichts- und Klassenmerkmalen wie Disziplinproblemen, Leistungsstigmatisierung, Wahrnehmung von Anforderungen und kleinschrittigem Unterricht untersucht. Es zeigte sich, dass hohe mittlere Fähigkeit einer Klasse solche Unterrichts- und Klassenmerkmale verringert, welche die individuelle Fähigkeitsentwicklung beeinträchtigen, und dadurch einen positiven Effekt hat. Ein geringer direkt positiver Effekt auf individuelle Fähigkeiten ist weiterhin beobachtbar. Homogenität oder Heterogenität der Fähigkeiten innerhalb der Gymnasialklassen waren dagegen irrelevant. Das Fähigkeitsniveau der Klasse wiederum erwies sich als mittelfristig abhängig vom Unterrichtsgeschehen sowie von elterlicher Erziehung Schulauswahl. So entstehen positiv spiralförmige Prozesse. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): Class ability was seen in research primarily as negative factor of self concept development. However, mean class ability is related to the instruction process and shows a positive impact on individual cognitive development by influencing teaching. In a longitudinal study with grammar school pupils(N=527) in 22 classes of two forms of grammar schools the relationship between class ability, measured by the KFT (CogAT), instruction and class attributes like discipline problems, negative attitudes towards good performance, perception of demand and step-by-step-teaching is researched. High mean ability of a class decreases instruction and class attributes that derogate individual competence development and has by this an indirect positive effect. A small direct positive effect on individual competencies remains. Homogeneity or heterogeneity of abilities in class are not important. Class ability depends on instruction and on education and school selection by parents. Positive feedback processes are initiated. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Unterrichtswissenschaft Jahr: 2007
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 13.06.2012
Empfohlene Zitierung: Rindermann, Heiner: Die Bedeutung der mittleren Klassenfähigkeit für das Unterrichtsgeschehen und die Entwicklung individueller Fähigkeiten - In: Unterrichtswissenschaft 35 (2007) 1, S. 68-89 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-54873