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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel: Jugendliche Lebenswelten als informelle Lernwelten - Überlegungen zur Bildungsqualität im außerschulischen Bereich
Autor:
Originalveröffentlichung: ZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 27 (2007) 4, S. 402-417
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Bildung; Außerschulische Jugendbildung; Lebenswelt; Qualität; Jugendlicher
Pädagogische Teildisziplin: Sozialpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0720-4361; 1436-1957
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Im vorliegenden Artikel geht es um außerschulische Lernarrangements und deren Bedeutung im Jugendalltag. Moderne Gesellschaften gründen, im Kontrast zu vormodernen, auf organisiertem, schulisch vermitteltem Wissen. Inzwischen verliert Lernen jedoch seine klaren Ortsbezüge. Gelernt wird in unterschiedlichen Settings, die zugleich den modernen Lebensalltag Heranwachsender spiegeln. Die Vielschichtigkeit jugendlicher Lebensverhältnisse produziert gesellschaftlich gesehen fortgesetzt bildungsrelevante Lernanlässe. Dennoch lassen sich die Produkte dieses Lernens gerade wegen des hochgradigen Situationsbezugs - er kennzeichnet informelle Lernprozesse - kaum planvoll bündeln und in übergeordneten Konzepten von Bildung, die schulisches und außerschulisches Lernen gleichermaßen einschließen, zusammenfassen. Die vorrangig spielerischen, unernsten und unsystematischen Lernprozesse, die den facettenreichen Jugendalltag ausmachen, sind unabdingbar mit dem Prozess der Suche nach Selbstständigkeit verbunden. Das Gelingen individueller Verselbstständigung ist notwendig Maßstab dieses Lernens. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): This article adresses extracurricular learning arrangements and their meaning for the everyday life of youths. Modern in contrast to premodern societies are based on organised knowledge imparted at school. By now learning looses its clear local references. Learning takes place in a variety of settings that at the same time mirror adolescents' everyday life. The complexity of juvenile life conditions continuously produces educationally relevant occasions to learn. Is it possible to bundle systematically the products of this learning in view of their profoundly situational basis - which designates informal learning processes - and is it possible to integrate them in superior educational concepts that summarise curricular and extracurricular learning? Primarily playful, non-serious and unsystematic learning processes, which form/ shape the multifaceted everyday life of youths, are indispensably connected to the process of search for independence. Achievement of individual independence is necessary yardstick for this learning. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: ZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation Jahr: 2007
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 14.06.2012
Empfohlene Zitierung: Tully, Claus J.: Jugendliche Lebenswelten als informelle Lernwelten - Überlegungen zur Bildungsqualität im außerschulischen Bereich - In: ZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 27 (2007) 4, S. 402-417 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-56201