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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
URN:
OriginaltitelBestandesaufnahme der Jugendarbeit im Kanton Aargau
ParalleltitelYouth Work in the Canton Aargau (Switzerland)
Autoren ;
OriginalveröffentlichungBasel 2006, 66 S.
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Jugendarbeit; Offene Jugendarbeit; Jugendverbandsarbeit; Stationäre Jugendhilfe; Mobile Jugendarbeit; Finanzierung; Bedarfsanalyse; Querschnittuntersuchung; Befragung; Deutschsprachige Schweiz; Aargau; Schweiz
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Sozialpädagogik
Sonstige beteiligte InstitutionKanton Aargau, Departement Bildung, Kultur und Sport, Fachstelle Jugend ; Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Soziale Arbeit, Institut Kinder- und Jugendhilfe
DokumentartMonographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusReview-Status unbekannt
Abstract (Deutsch):Im Auftrag des Departements Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau hat die Hochschule für Soziale Arbeit eine Studie zur Jugendarbeit im Kanton Aargau durchgeführt. Im Mittelpunkt der Studie stand die offene Jugendarbeit. Die Jugendarbeit der Verbände wurde berücksichtigt. Die Studie liefert erstmals forschungsbasierte Daten zur Angebotsstruktur, zur räumlichen Verteilung des Angebots im Kanton Aargau sowie zu den Träger- und Finanzierungsstrukturen. Als Ergebnis zeigt sich, dass in der Hälfte der Aargauer Gemeinden die Jugendlichen ein Angebot der Jugendarbeit vorfinden. Vor allem in mittelgrossen bis sehr grossen Gemeinden, also in Gemeinden mit mehr als 200 Jugendlichen besteht ein vielfältiges Angebot, zu dem drei Viertel aller Aargauer Jugendlichen in ihrem Wohnort Zugang haben (grosse regionale Angebotslücken). Das Angebot der offenen Jugendarbeit besteht zur Hälfte aus offenen Treffangeboten. In der offenen Jugendarbeit dominiert im Kanton Aargau der Typus der kooperativen Finanzierung durch mehrere kirchliche und politische Gemeinden. Die Beteiligung der politischen Gemeinde an einer (gemischten) Trägerschaft führt tendenziell zu einer besseren Personalausstattung. Einrichtungen ohne Trägerbeteiligung der politischen Gemeinden oder Kirchgemeinden werden ohne hauptamtliche Mitarbeiter/innen betrieben. Eine Steigerung des Professionalisierungsgrades und eine genügend hohe Personalausstattung sind für die Erfüllung der an die Jugendarbeit gestellten Aufgaben notwendig. Dies könnte durch eine (ausreichend dotierte) kantonale Fachstelle in beratender und koordinierender Funktion ergänzt und durch die gesetzliche Verankerung sichergestellt werden. Untersuchungsdesign: Querschnitt, Bestand Juni 2006; Standardisierte Befragung, schriftlich (Stichprobe: 229; Aargauer Gemeinden; Auswahlverfahren: total. Stichprobe: 80; Einrichtungen der offenen Jugendarbeit; Auswahlverfahren: total. Stichprobe: 3; Jugendverbände; Auswahlverfahren: total). (Autor)
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am13.06.2012
Empfohlene ZitierungMüller, Caroline; Schnurr, Stefan: Bestandesaufnahme der Jugendarbeit im Kanton Aargau. Basel 2006, 66 S. - URN: urn:nbn:de:0111-opus-56593
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