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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Originaltitel: Entwicklung der Lern- und Leistungsmotivation im Übergang von der Adoleszenz ins frühe Erwachsenenalter
Paralleltitel: Development of Achievement and Learning Motivation between Adolescence and Early Adulthood
Autor:
Originalveröffentlichung: ZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 25 (2005) 1, S. 67-81
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Leistungsverhalten; Adoleszenz; Eltern; Lernen; Motivation; Determinante; Berufliche Fortbildung; Berufsbildung; Erwachsenenalter; Geschlechtsspezifik; Junger Erwachsener
Pädagogische Teildisziplin: Empirische Bildungsforschung; Sozialpädagogik
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0720-4361; 1436-1957
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Zwei alternative Hypothesen werden in diesem Artikel einander gegenübergestellt. (A) Die in der Schule entwickelte Lern- und Leistungsmotivation beeinflusst im Sinne einer stabilen überfachlichen Kompetenz die berufliche Leistungsmotivation und die berufliche Weiterbildungsmotivation im Erwachsenenalter. (B) Lernen und Leisten im Kontext der Schule unterscheiden sich strukturell deutlich von Weiterbildung und Leisten im Kontext der Erwerbstätigkeit; eine Kontinuität der Lern- und Leistungsmotivation im Lebenslauf ist unwahrscheinlich. An Hand von 1081 Lebensverläufen zwischen dem 15. und dem 35. Altersjahr aus der deutschen Längsschnittstudie LifE wurden die Thesen der Kontinuität bzw. Diskontinuität von Lern- und Leistungsmotivation statistisch überprüft. Es zeigt sich, dass die schulische Lern- und Leistungsmotivation auch noch nach 20 Jahren die berufliche Leistungs- und Weiterbildungsmotivation beeinflusst, wobei Letztere stärker noch an das Bildungsniveau gebunden ist. Gleichzeitig zeigt sich, dass die berufliche Leistungs- und Weiterbildungsmotivation von situativen Faktoren des Familienstatus abhängt. So sind Väter gegenüber Männern ohne Kinder leistungsmotivierter. Frauen sind grundsätzlich leistungs- und weiterbildungsbereiter, wenn sie die Hausarbeit mit ihrem Partner gemeinsam erledigen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): This paper addresses two alternative assumptions: (A) Achievement and learning motivation developed in school have an influence on professional achievement motivation and motivation for continuing education in adulthood. (B) Achievement and learning in a school environment are structurally different from achievement and continuing education in professional life. Therefore, continuity in the development of achievement and learning motivation is unlikely. Based on 1081 resumes between age 15 and 35 taken from the German longitudinal LifE-study, these two alternative assumptions were investigated. Results reveal that achievement and learning motivation impropriated in school still influence professional achievement motivation and motivation for continuing education 20 years later, while the latter is more closely linked to the level of education. Moreover, results show that professional achievement motivation and motivation for continuing education in adulthood depend on the family situation. Fathers show a stronger achievement motivation than men without children. Women are usually more motivated both for professional achievement and continuing education if housekeeping chores are shared with their partner. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: ZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation Jahr: 2005
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Eintrag erfolgte am: 05.07.2012
Empfohlene Zitierung: Stuhlmann, Karin: Entwicklung der Lern- und Leistungsmotivation im Übergang von der Adoleszenz ins frühe Erwachsenenalter - In: ZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 25 (2005) 1, S. 67-81 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-56665