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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelArbeits- und Lebenszeiten im Wandel. Ansätze zu einer Politik der zeitstrukturellen Balance
ParalleltitelTime changes in work and private life. Towards a policy of balanced time structures
Autor
OriginalveröffentlichungZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 23 (2003) 3, S. 236-250
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Kindertagesstätte; Ganztagsschule; Aufsatz; Arbeitszeitflexibilität; Privatsphäre; Zeitsouveränität; Arbeitszeit; Alltag; Freizeit; Flexibilität; Lebenswelt
TeildisziplinSchulpädagogik
Berufs- und Wirtschaftspädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0720-4361; 1436-1957
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die Flexibilisierung der Arbeitszeiten hat bisher nicht durchgängig zu mehr zeitlicher Selbstbestimmung der Beschäftigten geführt. Anders als erwartet sind die Individuen mehr denn je gezwungen, den auf den Markt bezogenen Schwankungen des Einsatzes der Arbeitskräfte zu folgen. Die bisherige Trennung zwischen privater Zeit und Arbeitszeit beginnt zu erodieren. Tendenziell verliert private Zeit den Charakter eines relativ unabhängigen 'zeitlichen Areals' und wird mehr zu einem Anhängsel der Produktionsrhythmen. Um 'Zeitwohlstand' der Beschäftigten und ihrer Familien realisieren zu können, erscheint eine neue Strategie der öffentlichen Aushandlung von Zeitstrukturen ratsam. Im Beitrag wird ein Konzept der 'zeitstrukturellen Balance' vorgeschlagen, das das Ziel verfolgt, den Einfluss der ökonomisch bedingten Arbeitszeitfexibilisierung auf die private Alltagsgestaltung einzudämmen. Dies wird am Beispiel der Öffnungszeiten von Kindertagesstätten sowie der Ganztagsschule erörtert. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The recent flexibilisation of production and working times did not everywhere result in more self control by employees on their time. More than before individuals are demanded to adapt to an organisation of their working time that is determined mainly by the enterprises' dependence on the market. The previous separation between private and working time is more and more blurring. Private time tends to be no longer an independent temporal realm but is becoming dependent from rhythms of production processes. In order to realise the employees' and their families' "welfare of time" (Zeitwohlstand), a policy of negotiating time structures is necessary. In the article, a strategy to realise a "balance of time structures" between working time and private time is discussed in relation to conflicts between parents who work along flexibilised time patterns on the one hand and opening times of childcare institutions and schools on the other hand. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation Jahr: 2003
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Eintrag erfolgte am09.04.2014
Empfohlene ZitierungRinderspacher, Jürgen P.: Arbeits- und Lebenszeiten im Wandel. Ansätze zu einer Politik der zeitstrukturellen Balance - In: ZSE : Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 23 (2003) 3, S. 236-250 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-57573
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