Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
URN:
TitelKlein(st)kinder mit ihren Müttern in Haft. Eine ethnographische Studie zu Entwicklungsbedingungen im (offenen und geschlossenen) Strafvollzug. Forschungsbericht einer Pilotstudie in Mutter-Kind-Heimen des offenen und geschlossenen Vollzugs einer Justizvollzugsanstalt
Autor
OriginalveröffentlichungFrankfurt am Main 2012, 44 S.
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Mutter-Kind-Einrichtung; Totale Institution; Strafvollzug; Kleinkind; Entwicklung; Justizvollzugsanstalt; Konflikt; Lebensbedingungen; Feldforschung; Institutionelle Forschung; Organisationsforschung; Ethnographie; Pilotstudie; Forschungsbericht; Deutschland
TeildisziplinSozialpädagogik
Pädagogik der frühen Kindheit
DokumentartMonographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusReview-Status unbekannt
Abstract (Deutsch):Der Forschungsbericht bezieht sich auf eine ethnographische Studie in Mutter-Kind-Einrichtungen des Strafvollzugs. Diese Einrichtungen kennzeichnet eine doppelte Organisationsform, da sie zugleich Strafvollzugs- und Jugendhilfeeinrichtungen sind. Im Fokus der Fragestellung standen die Entwicklungsbedingungen der Kinder und die Frage, wie die Zuständigkeiten für die Kinder zwischen Müttern, Erzieherinnen, Sozialarbeiter/-innen und Vollzugspersonal organisiert werden. Die Studie zeigt, dass durch die doppelte Organisationsform Konfliktpotenziale zwischen dem Ziel der Sozialisation der Kinder und dem der Resozialisation der Mütter entstehen und dass dabei die Beobachtungs- und Kontrollformen der Haftanstalt und der Jugendhilfeeinrichtungen untrennbar verwoben werden. Um in eine Mutter-Kind-Einrichtung des Strafvollzugs aufgenommen zu werden, werden den straffälligen Müttern grundsätzlich Erziehungsfähigkeiten zugeschrieben, die Ausübung ihrer Erziehungspflichten ist allerdings durch die Haftbedingungen eingeschränkt und muss daher durch das pädagogische Personal kompensiert werden. Im Alltag der Einrichtungen führt dies dazu, dass strukturell angelegte Konflikte um gelingende Mutterschaft und die Sicherung des Kindeswohls häufig auf der persönlichen Ebene zwischen Erzieherinnen und Müttern zu verhandeln und auszutragen sind. Der Forschungsbericht beschreibt Konflikte und Konfliktpotenziale solcher Einrichtungen und geht auf die Bedingungen der Mutterschaft in Haft sowie die organisierte Lebenssituation der Mitinhaftierung der Kinder ein. (DIPF/Autor)
Statistik Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am10.07.2012
Empfohlene ZitierungOtt, Marion: Klein(st)kinder mit ihren Müttern in Haft. Eine ethnographische Studie zu Entwicklungsbedingungen im (offenen und geschlossenen) Strafvollzug. Forschungsbericht einer Pilotstudie in Mutter-Kind-Heimen des offenen und geschlossenen Vollzugs einer Justizvollzugsanstalt. Frankfurt am Main 2012, 44 S. - URN: urn:nbn:de:0111-opus-57680
Dateien exportieren

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)