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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
TitelLernen durch Kulturkontakt. Eine Prozeßanalyse der Akkulturation deutscher Studienreferendare in multikuturellen Klassen
Autoren ; ;
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 44 (1998) 5, S. 679-699
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Kultur; Empirische Untersuchung; Erfahrung; Längsschnittuntersuchung; Pädagogische Forschung; Akkulturation; Handlungstheorie; Verhalten; Soziale Integration; Soziale Interaktion; Kind; Befragung; Referendar; Schüler; Interkulturelle Bildung; Lernen; Referendariat; Ausländer; Interkulturelle Begegnung; Interkulturelle Kompetenz; Multikultureller Unterricht; Multikulturalität; Deutschland
TeildisziplinSchulpädagogik
Bildungssoziologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Ein Ziel der qualitativen Längsschnittuntersuchung ist die inhaltsanalytische Rekonstruktion der Unterschiede individueller Veränderungen bei deutschen Studienreferendaren, die während ihres Referendariats einem kontinuierlichen Kontakt mit Schülern anderer kultureller Orientierungen ausgesetzt sind. Es wird von der Annahme ausgegangen, daß die Struktur und Richtung von Veränderungen abhängig davon sind, inwieweit es den Referendaren gelingt, unverträgliche kulturelle Validitäten eigener Verhaltensweisen und derjenigen von Schülern mit anderen kulturellen Orientierungen kognitiv und affektiv zu verarbeiten, und welche Interkulturalitätsstrategie sie wählen. Dargestellt werden die vor Beginn des Referendariats erwarteten eigenen Veränderungen der Referendare durch Kulturkontakt, ihre Veränderungen durch ihre Erfahrungen nach dessen Beendigung sowie solche, die sich in einer tutoriell gelenkten Auseinandersetzung mit fremdkulturellen Sichtweisen ermitteln ließen. Es lassen sich deutliche Unterschiede in den Akkulturationsverläufen feststellen. Die mit der Erfahrung zunehmende kognitive Differenzierung im Umgang mit kulturbezogenen Phänomenen wird mehrheitlich als Chance für individuelle Veränderungen gewertet. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):One of the aims of this qualitative longitudinal study focusing on novice teachers is the contentanalytic reconstruction of the differences in individual changes triggered by continuous contact with students of another cultural background in multicultural schools. The underlying hypothesis is that the structure and direction of changes depends on the young teacher's ability to cope both cognitively and affectively with incompatible cultural validities in their own behavior and in that of students of a different cultural background as well as on the intercultural strategy chosen. The authors sketch the personal changes through cultural contact expected by the beginning teachers before starting their practical training, the changes resulting from the experiences made during that time as they manifest themselves at the end of training phase, and those changes which could be detected in tutorially guided discussions of foreign cultural positions. The results show clear differences in the acculturation processes. By the majority, the increase in cognitive differentiation resulting from experiences made in dealing with cultural phenomena is regarded as an opportunity for personal change. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 1998
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am06.12.2012
Empfohlene ZitierungBender-Szymanski, Dorothea; Lueken, Barbara; Thiele, Andreas: Lernen durch Kulturkontakt. Eine Prozeßanalyse der Akkulturation deutscher Studienreferendare in multikuturellen Klassen - In: Zeitschrift für Pädagogik 44 (1998) 5, S. 679-699 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-68356
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