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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
TitelPragmatik schulischer Ordnung. Zur Bedeutung von "Regeln" im Schulalltag
Autoren ;
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 46 (2000) 5, S. 691-710
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Empirische Untersuchung; Kommunikation; Verhalten; Ethnografie; Schulorganisation; Schulklasse; Versuchsschule; Lehrer; Schüler; Interaktion; Gleichaltrigengruppe; Unterricht; Norm; Ordnung; Forschungsprojekt; Bielefeld
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Schulpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Für die Herstellung schulischer Ordnung sind sowohl im Kontext von Unterricht als auch im Umgang der Gleichaltrigen miteinander implizite Interaktions- und Kommunikationsregeln bedeutsam, die besonders dann thematisiert werden, wenn es zu Störungen kommt. In den vorliegenden ethnographischen Untersuchungen der Unterrichtskultur an gymnasialen Internatsschulen und der peer culture der Laborschule Bielefeld wird die Pragmatik der Umsetzung, Aushandlung und Modifikation solcher Regeln verdeutlicht. Dabei zeigt sich, wie entgegen dem allgemeinen Normierungsanspruch von Regeln deren Gehalt und Anwendung differenziert und situativ interpretiert wird. Die Interaktionscodes der kommunikativen Ordnung des Unterrichts und der Gleichaltrigenkultur überschneiden und konstituieren sich wechselseitig. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):For the establishment of a certain order in school life, implicit rules for interaction and communication are of importance both in the context of instruction and in dealing with members of the peer group, - rules which usually become a subject for discussion once disturbances occur. The existing ethnographic studies of classroom culture at secondary boarding schools and on the peer culture at the Laborschule Bielefeld explore the pragmatics of the implementation, negotiation, and modification of such rules. It is shown that contrary to the general claim to a standardization of actions achieved by rules, their content and their application are interpreted in a differentiating and context-bound manner. The two codes of interaction of the communicative order of instruction and of the peer culture overlap and constitute one another reciprocally. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2000
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am07.12.2012
Empfohlene ZitierungKalthoff, Herbert; Kelle, Helga: Pragmatik schulischer Ordnung. Zur Bedeutung von "Regeln" im Schulalltag - In: Zeitschrift für Pädagogik 46 (2000) 5, S. 691-710 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-69196
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