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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel: Serielle Bildungsbiographien. Auf dem Weg zu einem qualitativen Bildungspanel zum Lebenslangen Lernen
Autoren: ; ;
Originalveröffentlichung: Zeitschrift für Pädagogik 56 (2010) 3, S. 328-339
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Bildungstheorie; Bildungsprozess; Bildungsforschung; Biografische Methode; Empirische Forschung; Interview; Längsschnittuntersuchung; Panel; Pilotstudie; Bildungsbiografie; Lebensalter; Lernen; Lernerfahrung; Projekt; Transformation; Erwachsenenbildung; Lebenslanges Lernen; Kontinuität; Veränderung; Erwachsener; Deutschland
Pädagogische Teildisziplin: Erwachsenenbildung / Weiterbildung
Dokumentart: Aufsatz (Zeitschrift)
ISSN: 0044-3247
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: Peer-Review
Abstract (Deutsch): Das bildungspolitische und wissenschaftliche Konzept des Lebenslangen Lernens thematisiert den Erwachsenen aus einer lebenslaufbezogenen Entwicklungsperspektive, die einerseits bildungsbereichsübergreifende Zusammenhänge in den Blick nimmt und sich andererseits für den breiten Variantenreichtum informeller Lernorte und Lernpraktiken interessiert. Der Beitrag begründet, dass sich die damit verbundenen Entwicklungen von Erwachsenen in ihrer Dynamik nur von einer Theorie der Bildungsbiographie her begreifen lassen, die den Lebenslauf mit dem Lernverlauf über ein zeitbezogenes Konzept des Bildungssubjekts verknüpft. Bildungsprozesse Erwachsener sind danach Serien biographischer Momentaufnahmen. Die methodologisch-methodische Konsequenz eines solchen Ansatzes sind qualitative Längsschnittstudien. Sie setzen anders als quantitative Studien nicht die Kontinuität des Lebenslangen Lernens theoretisch voraus, wodurch sie zu einem methodischen Artefakt würde, sondern rekonstruieren sie, ausgehend von der Diskontinuität von individuell differenten Bildungsprozessen. Konkretisiert wird der Gewinn einer solchen (neuen) Forschungsperspektive an Befunden aus einem DFG-Projekt über serielle Bildungsbiographien. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): The educational-political and scientific concept of life-long learning focuses on the adult from a biographically oriented developmental perspective, which, on the one hand, looks at contexts comprising different educational sectors and, on the other, takes into account the broad and rich variety of informal places of learning and learning practices. The authors substantiate the thesis that the dynamics of the related developments of adults can only be fully grasped by a theory of educational biographies which links the biography with the progress of learning via a time-related concept of the educational subject. Educational processes among adults are accordingly to be considered series of biographical moments. The methodological-methodical consequence of such an approach is to undertake qualitative longitudinal studies. In contrast to quantitative studies, these do not theoretically presuppose the continuity of life-long learning, thus becoming a methodical artifact; rather, they reconstruct the continuity of life-long learning, starting from the discontinuity of individually different educational processes. The authors illustrate the advantages of such a (new) research perspective by findings from a German Research Association [DFG] project on serial educational biographies. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser Zeitschrift: Zeitschrift für Pädagogik Jahr: 2010
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Prüfsummen: Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am: 28.02.2013
Empfohlene Zitierung: Hof, Christiane; Kade, Jochen; Fischer, Monika: Serielle Bildungsbiographien. Auf dem Weg zu einem qualitativen Bildungspanel zum Lebenslangen Lernen - In: Zeitschrift für Pädagogik 56 (2010) 3, S. 328-339 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-71490