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Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
URN:


Originaltitel: Geschlechterdifferenz, Geschlechterpolarität und "Geistige Mütterlichkeit" - systemtheoretisch betrachtet
Paralleltitel: Gender difference, gender polarity and "mental motherliness" - system-theoretical observations
Autor:
Originalveröffentlichung: Glaser, Edith [Hrsg.]; Andresen, Sabine [Hrsg.]: Disziplingeschichte der Erziehungswissenschaft als Geschlechtergeschichte. Opladen u.a. : Budrich 2009, S. 29-47. - (Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft; 5)
Dokument:
Schlagwörter (Deutsch): Bildungsgeschichte; Gesellschaft; Frau; Frauenberuf; Frauenbewegung; Geschlechterrolle; Geschlechtsunterschied; Geschlechterforschung; Interaktion; Mütterlichkeit; Geschichte <Histor>; Systemtheorie; Frauenbildung; 19. Jahrhundert; 20. Jahrhundert; 21. Jahrhundert; Luhmann, Niklas
Pädagogische Teildisziplin: Historische Bildungsforschung; Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft
Dokumentart: Aufsatz (Sammelwerk)
ISBN: 978-3-86649-269-1
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr:
Begutachtungsstatus: (Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch): Die in zahlreichen Rekonstruktionen der Professions- und Disziplingeschichte der Sozialpädagogik konstatierte Bedeutung geschlechterpolarisierender und kulturkritischer Diskursmuster für die Legitimierung und Ausdifferenzierung sozialpädagogischer Beruflichkeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird vor dem Hintergrund neuerer Forschungen zur systemtheoretischen Analyse der Implikationen des Primats funktionaler Differenzierung der Gesellschaft in der Moderne für die Kategorie Geschlecht als gesellschaftlicher Ordnungskategorie diskutiert. Diese Frage nach dem Implikationszusammenhang von moderner Gesellschaftsstruktur und Transformation der Gendersemantik seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert wird in Beziehung gesetzt zu der in der historischen Genderdiskursforschung bislang vernachlässigten Diskursfigur der „Negativen Andrologie“ (Kucklick 2008). Es wird gezeigt, wie diese moderne Diskursfigur genderbezogene Inklusionsmuster und Topoi wie „Geistige Mütterlichkeit“ in besonderem Maße befördert sowie paradoxe Implikationen für die Inklusion von Frauen in Teilsysteme der modernen Gesellschaft nach sich gezogen hat. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch): In this article, the importance of gender polarity patterns found in numerous reconstructions regarding the historical development of educational science, which were used to legitimate and differentiate social pedagogical professionalism in the early 20th century, will be discussed against the background of recent research drawing on system theoretical analyses of the implications brought about by functional differentiation in modern society for the category of gender as an organizational device. This question, regarding the correlation between modern social structure and the transformation of the semantics of gender since the late 18th century, will be related to a neglected representation in historical gender research, the “negative andrology” (Kucklick 2008). How this representation in modern discourse promotes gender-related patterns of inclusion and topoi such as “mental motherliness” will become apparent, together with the paradoxical implications for the inclusion of women in subsystems of modern society which followed. (DIPF/Orig.)
Beitrag in: Disziplingeschichte der Erziehungswissenschaft als Geschlechtergeschichte
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Eintrag erfolgte am: 08.10.2013
Empfohlene Zitierung: Ehrenspeck, Yvonne: Geschlechterdifferenz, Geschlechterpolarität und "Geistige Mütterlichkeit" - systemtheoretisch betrachtet - In: Glaser, Edith [Hrsg.]; Andresen, Sabine [Hrsg.]: Disziplingeschichte der Erziehungswissenschaft als Geschlechtergeschichte. Opladen u.a. : Budrich 2009, S. 29-47. - (Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft; 5) - URN: urn:nbn:de:0111-opus-82196