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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelDie kognitive Repräsentation von Schülertypen bei angehenden Lehrkräften - Eine typologische Analyse
ParalleltitelThe cognitive representation of types of students in future teachers - A typological analysis
Autoren ; ;
OriginalveröffentlichungSchweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 32 (2010) 1, S. 143-158
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Stereotyp; Soziale Interaktion; Primarbereich; Schüler-Lehrer-Beziehung; Schüler; Soziale Kognition; Grundschule; Schweiz
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Schulpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0252-9955
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
Begutachtungsstatus(Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch):Die vorliegende Studie geht der Frage nach, ob und in welcher Differenziertheit angehende Lehrkräfte bei schon geringer praktischer Lehrerfahrung ein kognitiv repräsentiertes Set von Schülertypen entwickelt haben. 82 Lehramtsstudierende nannten Typen von Schülern, mit denen sie in ihrer praktischen Lehrtätigkeit konfrontiert wurden und beschrieben diese durch charakterisierende Eigenschaften. Die Analyse ergab 20 häufig genannte Schülertypen, welche anhand von 65 häufig genannten Eigenschaften beschrieben wurden. Eine hierarchisch-agglomerative Clusteranalyse über die Schülertypen ergab 10 Cluster, welche nach Zuordnung der Eigenschaften inhaltlich interpretiert wurden. Des Weiteren ergab sich eine hinreichend hohe Stabilität der Clusterlösung bei Auswahl einer alternativen Agglomerationsmethode. Dies wird als Hinweis darauf interpretiert, dass angehende Lehrkräfte über ein differenziertes und strukturiertes Set von Schülertypen verfügen. Weiterhin erfolgte ein Vergleich der Typen mit den von Hofer (1981) bei erfahrenen Lehrkräften aufgezeigten Schülertypen. Einige der in diesem Vergleich bestehenden Unterschiede geben erste Hinweise darauf, dass Schülerstereotype von Veränderungen der Inhalte der bildungspolitischen Diskussion beeinflusst sein können. Die Existenz dieser Schülertypen wird in Hinblick auf ihre Entstehung und Anregungen für die Ausbildung von Lehrkräften diskutiert. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):This study investigates whether or not future teachers with little teaching experience already have developed a cognitively represented set of types of students. Furthermore, it investigates how differentiated these types are. 82 students in educational sciences mentioned and characterized types of students that they had met during their teaching experiences. Data analysis revealed 20 commonly mentioned types of students described by 65 commonly mentioned attributes. A hierarchical agglomerative cluster analysis of the types revealed 10 clusters, which were interpreted according to their respective attributes. The cluster solution was found to remain stable over an alternative agglomeration method. This is interpreted as an indicator that future teachers do hold a differentiated and structured set of types of students. Furthermore, the types of students are compared to the ones mentioned by experienced teachers in Hofer's study (1981). Some of the so revealed differences can be seen as indicators that stereotypes of students might be influenced by changes in educational policy discussions. The existence of these types of students is discussed regarding their development and implications for teacher education. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftSchweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften Jahr: 2010
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am05.03.2014
Empfohlene ZitierungHörstermann, Thomas; Krolak-Schwerdt, Sabine; Fischbach, Antoine: Die kognitive Repräsentation von Schülertypen bei angehenden Lehrkräften - Eine typologische Analyse - In: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 32 (2010) 1, S. 143-158 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-85942
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