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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelIronie als Bildungsziel?
ParalleltitelIrony - an educational goal?
Autor
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 57 (2011) 1, S. 37-54
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Bildungsphilosophie; Bildungstheorie; Selbstwirksamkeit; Lernziel; Rhetorik; Emanzipation; Politische Bildung; Kritik; Hegel, Georg Wilhelm Friedrich; Rorty, Richard
TeildisziplinAllgemeine Erziehungswissenschaft
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Ausgehend von dem Plädoyer in einem Text Roland Reichenbachs, Ironie zum Bildungsziel der Politischen Bildung zu erheben, wird die Frage diskutiert, auf welches Verständnis von Ironie damit gezielt ist. Reichenbach diskutiert nicht, ob es auch andere Bildungsziele der politischen Bildung geben sollte. Da er jedoch keine weiteren benennt, widmet sich der vorliegende Beitrag hauptsächlich der These, dass Ironie zwar nicht alleiniges Bildungsziel der politischen Bildung sein kann, welches andere Bildungsziele wie Emanzipation und Affirmation ablösen könnte, wohl aber - zusammen mit diesen Zielen - Teil eines offenen Netzwerks von Bildungszielen sein könnte und sollte. Die Situationsbeschreibung Reichenbachs, die seiner These, dass die spätmoderne Situation Ironie als Ziel der politischen Bildung fordere, zugrunde liegt, gilt grundsätzlich für alle Bildungsbereiche. Insofern wird am Ende gefragt, ob diese Bildungszielbeschreibung sich auf andere Bildungsbereiche ausdehnen ließe. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Starting from the plea for making irony an educational goal of political education formulated by Roland Reichenbach in one of his writings, the author discusses the question of which concept of irony is aimed at in this context. Reichenbach himself does not elaborate on whether there should also be other educational objectives to be pursued by political education. However, since he does not mention any other goals, the present contribution mainly focuses on the thesis that irony - although it cannot be the only educational goal of political education, superseding other educational objectives such as emancipation or affirmation - could or should none the less - in combination with these other objectives - be part of an open network of educational goals. The description of the situation given by Reichenbach, which forms the basis of his thesis that the late modern situation requires irony to be a goal of political education, essentially holds true for all areas of education. This leads to the question, discussed in the third part of this contribution, whether this definition of educational goals could be extended to other areas of education. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2011
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am25.02.2014
Empfohlene ZitierungSchluß, Henning: Ironie als Bildungsziel? - In: Zeitschrift für Pädagogik 57 (2011) 1, S. 37-54 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-87014
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