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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelNietzsche - nur Narr? Die Sprache des Zarathustra - und die Pädagogik: eine Zwischenbilanz nach 125 Jahren Rezeptionsgeschichte
ParalleltitelNietzsche - only a jester? The language of Zarathustra – and pedagogy: an interim assessment of 125 years of reception history
Autor
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 57 (2011) 1, S. 55-69
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Pädagogik; Psychologie; Rezeption; Dichtung; Sprache; Geschichte <Histor>; Philosophie; Interpretation; Nietzsche, Friedrich
TeildisziplinHistorische Bildungsforschung
Allgemeine Erziehungswissenschaft
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Nietzsches Dichtung "Also sprach Zarathustra" mit der zentralen Lehre vom Übermenschen ist von Beginn an auf Unverständnis und große Skepsis getroffen wegen der von Nietzsche hier gewählten Sprache und Erzählform. Dies mag erklären, dass im Verlauf von 125 Jahren deutschsprachiger Rezeptionsgeschichte die Herausstellung einzelner, erzieherisch relevanter Slogans dominierte, ebenso wie die Kritik an Ratschlägen wie "Nichts ist wahr, alles ist erlaubt!" Tatsächlich ist die vor allem von Nietzsches Schwester vorangetriebene Zubereitung dieses Werkes als angebliche Erbauungsliteratur im Tornister des (deutschen) Soldaten des Ersten Weltkriegs mit Skepsis zu sehen. Gegenüber diesen teils fehl greifenden und teils selektiven Lesarten versucht der Aufsatz einen neuen Zugang zum Werk zu eröffnen, ausgehend von Nietzsches Hinweis, dass er hier teilweise eine sehr persönliche Geschichte darbiete, die sich bei zureichendem Wissen um seine Biographie und seine übrigen Werke in Theoriesprache übersetzen lasse. Es wird zu zeigen versucht, warum und inwiefern Nietzsche im Verlauf des "Zarathustra" einen Paradigmenwechsel vornimmt weg von einer erzieherischen hin zu einer psychologischen Problembearbeitung. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):From the very beginning, Nietzsche's philosophical novel "Thus Spoke Zarathustra" with its central theory of the Übermensch (superman) met with incomprehension and great skepticism due to both the language and the literary form chosen by Nietzsche for this work. This may well explain why, in the course of 125 years of reception history in the German-speaking realm, the emphasis has predominantly been on individual pedagogically relevant slogans and on criticism regarding suggestions such as "Nothing is true, everything is permissible!" In fact, the work's promotion - pushed above all by Nietzsche's sister - as a book of edification to be found in the pack of every (German) soldier in the First World War is to be regarded with skepticism. In contrast to these sometimes mistaken, sometimes selective readings, the author tries to open up a new approach to the work based on Nietzsche's suggestion that in this book he had told an, in parts, rather personal story which could be translated into the language of a theory on the basis of sufficient knowledge of his biography and his other writings. The author aims at showing that, why and how Nietzsche undertakes a paradigm shift in Thus Spoke Zarathustra, - a shift away from a pedagogical and towards a psychological discussion of the issue. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2011
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Eintrag erfolgte am25.02.2014
Empfohlene ZitierungNiemeyer, Christian: Nietzsche - nur Narr? Die Sprache des Zarathustra - und die Pädagogik: eine Zwischenbilanz nach 125 Jahren Rezeptionsgeschichte - In: Zeitschrift für Pädagogik 57 (2011) 1, S. 55-69 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-87023
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